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Junger Seeadler bei Zicherie verendet

Zicherie Junger Seeadler bei Zicherie verendet

Zicherie. Wie erst jetzt bekannt wurde, verendete Mitte Oktober 2015 ein junger Seeadler, der zuvor in der Nähe der sogenannten Schweineweide Zicherie in Richtung Brome gefunden worden war. Die Bürgerinitiative (BI) GegenWind-Park Zicherie-Tülau mutmaßt, dass das Tier vergiftet wurde.

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Seeadler: Ein Jungtier ist bei Zicherie verendet - das Vorkommen der Tiere soll genutzt werden, um einen Windpark zu verhindern.

„Auf Fotos ist zu sehen, dass der Adler Schaum vor dem Schnabel hatte“, so BI-Vorsitzender Bernd Grunau. Belegbar ist die Vergiftung nicht. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Salzwedel - wo der Kadaver landete, weil er noch als sterbender Vogel zu einem Falkner in Salzwedel gebracht worden war - hatte es versäumt, den Vogel untersuchen zu lassen.„Weil er nach ihrer Ansicht keine Anzeichen einer Vergiftung hatte“, so Joachim Neumann vom Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde. Dabei käme das Vergiften von Seeadlern „öfter vor“, weil das Vorkommen dieser Tiere ein „Ausschlusskriterium für die Errichtung eines Windparks“ sei - ein entsprechendes Vorranggebiet sehen die aktuellen Pläne des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) zwischen Brome, Zicherie und Tülau vor, wo es laut Grunau und Neumann „immer mehr Seeadler-Sichtungen gibt“.

Die BI wird ihre Daten zum Seeadler-Bestand und dem toten Jungtier nun dem ZGB an die Hand geben, in der Hoffnung, dass dieser umdenkt: Denn: „Dieses besonders schützenswerte Gebiet ist einfach nicht geeignet für die Errichtung eines Windparks“, so BI-Mitglied Dr. Melanie Kieler.

jr

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