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Hohen Schuldenstand mit Bauland reduzieren

Brome Hohen Schuldenstand mit Bauland reduzieren

Brome. Die Verbindlichkeiten des Fleckens Brome machen Bürgermeister Gerhard Borchert Sorgen. "Wir sind verflixt hoch verschuldet." Borchert sieht aber eine Möglichkeit, den Schuldenstand zu reduzieren.

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Potentielles Bauland: Der Flecken will am nördlichen Ortsrand das Baugebiet Mittelfeld ausweisen - auch um mit den Einnahmen den hohen Schuldenstand zu reduzieren.

Quelle: Jörg Rohlfs

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend den Haushalt 2015 veabschiedet. Behandelt wurden auch das geplante Baugebiet Mittelfeld sowie die Instandsetzung der Brücke Steimker Straße.

Der Etat, der sich im Ergebnishaushalt auf 2,6 Millionen Euro beläuft, wurde mehrheitlich beschlossen, die SPD-Fraktion stimmte dagegen, weil sie mit dem Verkauf des Spielplatzes Amselweg als Bauland nicht einverstanden war. Bürgermeister Gerhard Borchert berichtete von großen Belastungen für den Haushalt durch Kreditzinsen sowie Kreis- und Samtgemeindeumlage, was den „Handlungsspielraum der Gemeinde stark einschränkt“.

Auf der Haben-Seite vermeldet wurden steigende Gewerbesteuer-Einnahmen und ein positiver Kassenbestand. Dennoch: „Wir sind verflixt hoch verschuldet“, so Borchert. Eine Möglichkeit den Schuldenstand zu reduzieren, sieht der Bürgermeister im geplanten Baugebiet Mittelfeld am Nordrand des Fleckens.

Der Rat nahm dazu den Sachstandsbericht von Verwaltungsleiter Harald Paul zur Kenntnis. Demnach sollen der beauftragte Planer bis zur Sommerpause einen Entwurf vorlegen und Verkaufs-Verhandlungen mit den jetzigen Flächen-Eigentümern geführt werden. Ferner stünden geologische und naturschutzrechtliche Untersuchungen an.

Was die marode Brücke im Verlauf der Steimker Straße betrifft, so will die Gemeinde vor der Entscheidung über eine teure Instandsetzung prüfen, ob die „Ablastung“ des Bauwerks - Durchfahrtsverbot für Schwerlast- respektive Autoverkehr - eine mögliche Alternative sein könnte.

jr

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