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Hohe Investitionen, kein Kredit

Ehra-Lessien Hohe Investitionen, kein Kredit

Ehra-Lessien. Der Spielplatz in Lessien, der Haushalt der Gemeinde, ein Zuschussantrag und freilaufende Katzen beschäftigten jetzt unter anderem die Politiker bei der Ratssitzung in Ehra. Es gab mehrfach längere Diskussionen.

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Hinter den Höfen III: Die Erschließung des Baugbietes steht mit 350.000 Euro im Haushalt der Gemeinde.

Quelle: Chris Niebuhr

Eltern hatten beantragt, den Spielplatz umzugestalten und mit neuen Geräten aufzumöbeln. Gewünscht werden zum Beispiel das Umsetzen einer Wippe, ein neues Fußballtor sowie eine neue Dachwippe, die auch größere Kinder anspricht. Bürgermeisterin Jenny Reissig erläuterte, es seien Mittel im Haushalt eingeplant. Diskutiert wurde dann, ob alle Maßnahmen bereits in diesem Jahr erfolgen sollen. Letztlich sprach sich die Mehrheit dafür aus, die Dachwippe erst im nächsten Jahr zu kaufen.

Der Etat der Gemeinde ist im Ergebnishaushalt ausgeglichen und „trotz Investitionen von 840.000 Euro verbleiben noch 340.000 Euro in der Rücklage“, sagte Reissig. Es sei auch keine Kreditaufnahme vorgesehen. Geld wird unter anderem ausgegeben für einen neuen Trecker (51.000 Euro), für die Spielgeräte in Lessien (12.000 Euro), für Grundstücksankäufe (330.000 Euro) und für die Erschließung des Baugebietes Hinter den Höfen III (350.000 Euro). Der Rat beschloss den Haushalt bei einer Gegenstimme. cn

Für viel Wirbel sorgte ein Zuschussantrag der Gruppe „Ehra - ein Dorf, ein Team“. Es ging um rund 3000 Euro bis zum Jahresende. Andreas Sorge (SPD) hatte Bedenken, ohne einen bestehenden Verein Steuergelder als Zuschuss auszuzahlen. Auch Dirk Fricke (CDU) sah genau das als Knackpunkt. Es wurden Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Am Ende einigte man sich darauf, zunächst vorsorglich Geld in den Haushalt einzustellen, aber über die Auszahlung noch einmal gesondert zu beraten.

Schließlich gab es noch den Vorschlag, eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen einzuführen. Reissig erläuterte, so etwas sei Sache der Samtgemeinde, die Gemeinde könne den Antrag lediglich unterstützen und weiterleiten. Dafür sprach sich der Rat einstimmig aus.

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