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Brome Hilfsverein Katachel baut Schule für fast 950 Schüler
Gifhorn Brome Hilfsverein Katachel baut Schule für fast 950 Schüler
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15:01 15.05.2018
Schulrohbau des Vereins Katachel fast fertig: Laut Vorsitzender Sybille Schnehage freuen sich 950 Kinder auf die neuen Räume. Quelle: privat
Bergfeld/Kunduz

„Die Jungen und Mädchen müssen nicht mehr lange warten, dann können sie in der neuen Schule in Kunduz unter guten Bedingungen lernen und sich damit gute Voraussetzungen für eine bessere Zukunft schaffen“, sagt Sybille Schnehage, Vorsitzende des Hilfsvereins Katachel. Dieser hat mit dem Bau seiner 32. Schule in Afghanistan begonnen.

Die Bilder, die die Mitarbeiter der Hilfsorganisation schicken, zeigen laut Schnehage, dass die Wände bereits hochgezogen sind. So werde der Bau zügiger fertig, als zunächst geplant. Fast 400 Mädchen und 550 Jungen freuen sich laut Schnehage auf die neuen Schulräume.

Gouverneur garantiert Schnehages Sicherheit

Schon vor Ostern habe der Gouverneur Naemi an Schnehage eine Einladung geschickt, in der er für ihre Sicherheit garantiere, teilt sie mit. Dieser Brief inklusive anerkannter Übersetzung sei bereits vor Ostern an die Samtgemeinde Brome gegangen, die die Passeinschränkung für die Helferin auch für 2018 mit einer „klaren Falschaussage“ verlängert habe.

Demnach liege das Katachel-Büro im ländlichen Raum weit weg von der Polizeierreichbarkeit. Wahr ist laut Schnehage, dass das Büro seit zehn Jahren direkt im sicheren Bereich der Stadt Kunduz liegt, „gegenüber dem Frauenministerium, neben dem Geheimdienstchef und nahe einer Polizeistation“. Bisher habe die Samtgemeindeverwaltung keine Reaktion gezeigt.

Vor-Ort-Projekte bekämpfen Fluchtursachen

Alle Mitarbeiter in Kunduz, die Regierungsmitglieder, der Gouverneur und die Menschen in der Provinz Kunduz warten laut Schnehage darauf, dass sie kommt, um sie zu unterstützen und Fluchtursachen zu bekämpfen. Doch die Bundesregierung hindere sie daran.

Wenn laut Schnehage die Hilfsprojekte in Kunduz nicht weitergehen können, „dann gibt es viele Menschen, die den Weg nach Europa suchen werden“. Die Bekämpfung der Fluchtursachen sei wichtiger denn je, „und dazu muss man Projekte vor Ort realisieren“, betont Schnehage. Das könne sie aber nur schwer, „wenn die Samtgemeinde mir meine Grundfreiheit, die Reisefreiheit nimmt“.

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