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Helferkreis: „Es wird sehr viel und gern geholfen“

Brome Helferkreis: „Es wird sehr viel und gern geholfen“

Brome. „Das war Öl aufs Feuer des Helferkreises“, urteilt Bürgermeister Gerhard Borchert über die Aussage im NDR-Bericht über die Vorfälle im Bammel-Haus, im Flecken ließe die „Willkommenskultur“ für Flüchtlinge offenbar zu wünschen übrig. Die Wahrheit sei vielmehr, dass sehr viel und sehr gern geholfen werde.

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„Öl aufs Feuer“: Der Helferkreis Brome, links Christiane Miesl, wehrt sich gegen die Behauptung, dass die „Willkommenskultur für Flüchtlinge im Flecken zu wünschen übrig ließe.

Quelle: Jörg Rohlfs

Besonders getroffen waren die Mitglieder des Helferkreises von besagter Behauptung, weil sie selbst mit dem Betreiber der Einrichtung nicht gut zurecht kamen: „Es war von Beginn an komisch - und zwar nicht im Sinne von lustig“, sagt Christiane Miesl, „wir hatten den Eindruck, dass wir nicht gern gesehen waren, wenn wir ins Pastor-Bammel-Haus kamen.“ Geholfen und gespendet hätte er trotzdem, der etwa zehnköpfige harte Kern des Helferkreises: Geschirr, Besteck und Bettwäsche kam über ihn ins Heim.

Insgesamt sind es rund 30 Menschen, die zum Kreis gehören und sich engagieren, sei es durch eine Begleitung von Frauen beim Arztbesuch, der Reparatur von Fahrrädern, dem Sammeln von Sachspenden oder der Einrichtung von Wohnungen bei dezentraler Unterbringung von Flüchtlingen im Flecken. „Und dann sind da noch die Nachbarn, die auch helfen und es nicht an die große Glocke hängen“, so Miesl. Ebenso wie örtliche Vereine, die jugendliche Flüchtlinge aufnehmen.

Als Zeichen und Signal, dass alles noch ein bisschen besser wird, wertet Miesl einen Anruf, den sie vorgestern erhielt: Die neue Firma, die ab September das Flüchtlingsheim betreiben wird, habe sich aus eigenem Antrieb bei ihr gemeldet, auch um zu betonen, „dass sie eine Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen sehr begrüßen würde“, freut sich Miesl.

jr

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