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Häuserchronik über Wiswedel vorgestellt

Bildband über die Nachkriegszeit Häuserchronik über Wiswedel vorgestellt

Wie es in Wiswedel in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg aussah, erzählt eine neue Häuserchronik. Die Autoren Daniela Ott-Schefer, Gerd Bode und Daniela Richter-John haben ihr 68-seitiges Werk jetzt vorgestellt. Es hält einige außergewöhnliche Geschichten bereit.

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Die Autoren der Wiswedeler Häuserchronik: Daniela Ott-Schefer (v.r.), Gerd Bode und Daniela Richter-John.
 

Quelle: Peter Zur

Wiswedel.  Die schon beachtliche Reihe von Publikationen des Museums- und Heimatvereins Brome hat mit einer „Häuserchronik des Ortes Wiswedel um das Jahr 1945“ weiteren Zuwachs bekommen. Vorgestellt wurde der 68-seitige Bildband im Rahmen eines kleinen Dorffestes mit Live-Musik rund um das Alte Spritzenhaus – vom MHV-Vorsitzenden Jens Winter sowie den Autoren Daniela Ott-Schefer, Daniela Richter-John und Gerd Bode.

„Motiviert durch den Museums- und Heimatverein und Autoren wie Fritz Boldhaus haben wir im Oktober vergangenen Jahres mit dem Sammeln von Daten und Bildern der Häuser und deren Geschichte angefangen“, sagten die Autoren. Sie stellten sich die Frage, wo in den Jahren um 1945 die 239 gezählten Einwohner wohnten, da Wiswedel heute gerade mal rund 100 Seelen zählt – und dennoch einige neue Häuser in der jüngsten Vergangenheit gebaut wurden.

Mit Hilfe von Hausbesitzern – hier im Besonderen Friedrich Schulze und Klaus-Peter Sebastian – konnten die Autoren einiges zusammentragen, wobei einige außergewöhnliche Geschichten zu Tage gefördert wurden. „Von den 239 Menschen im Ort waren viele Flüchtlinge, die von den Wiswedelern aufgenommen wurden. Das ist bis heute bei älteren Mitbürgern in Erinnerung geblieben,“ sagte Gerd Bode, der wie seine beiden Mitautorinnen die Hoffnung hegt, mit der Häuserchronik diese Erinnerungen für künftige Generationen festzuhalten.

Erhältlich ist der Bildband zum Preis von 17,60 Euro beim MHV und im Museum Burg Brome. Die Erstauflage von 85 Exemplaren fand schon bei der Vorstellung zahlreiche Abnehmer.

Von Peter Zur

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