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Großübung in Notunterkunft

Ehra-Lessien Großübung in Notunterkunft

Ehra-Lessien. Alle 15 Feuerwehren aus der Samtgemeinde Brome, dazu Grußendorf und Barwedel sowie die Schnell-Einsatzgruppe des DRK und der Rettungsdienst waren mit mehr als 150 Kräften im Einsatz: Um 16.15 Uhr kam am Mittwoch die Meldung, dass ein Gebäude der Notunterkunft Lessien brenne und sechs Personen vermisst seien.

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Großübung: 150 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren der Samtgemeinde Brome, aus Grußendorf und Barwedel sowie Schnell-Einsatzgruppe des DRK und Rettungsdienst waren auf dem Gelände der Notunterkunft in Ehra-Lessien im Einsatz. Foto: Kreispressestelle Feuerwehr

Quelle: Kreispressestelle Feuerwehr

Gemeindebrandmeister Frank Mosel und Übungsleiter Andreas Wiechmann hatten die Übung geplant.

Die Werkfeuerwehr Falck war zuerst vor Ort und brachte vier Personen in Sicherheit, die nachrückenden Wehren retteten die anderen beiden.

Laut Übungsszenario entwickelte sich der Gebäude- zum Flächenbrand Richtung Wald, sodass eine Riegelstellung mit mehreren C-Rohren aufgebaut werden musste. Zeitgleich räumte die Feuerwehr ein weiteres Nebengebäude der Notunterkunft. Plötzlich ein Notruf eines Atemschutztrupps im Einsatz. „Dieser interne Notruf hat während eines laufenden Einsatzes im Ernstfall höchste Priorität“, berichtet Pressesprecher Michael Gose. Alles konzentrierte sich auf die Rettung der Kameraden, der Rettungstrupp brachte die Situation schnell unter Kontrolle. Parallel begann ein weiteres Übungsszenario: Ein Feuerwehrfahrzeug hatte einen plötzlich auf die Fahrbahn rennenden Bewohner der Notunterkunft überfahren, der mit Hebewerkzeug und schwerem Gerät unter dem Fahrzeug hervorgeholt werden musste.

Nach der Übung betonte Gemeindebrandmeister Frank Mosel: „Die langfristige Stationierung der Werkfeuerwehr auf dem Gelände der Notunterkunft ist notwendig, da die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte auch bei idealen Bedingungen zehn Minuten und länger zum Einsatzort benötigen.“ Gemeindeausbildungsleiter Björn Schröder stellte fest: „Das Zusammenspiel zwischen Analog- und Digitalfunk ist bei großen Einsatzlagen nicht ideal.“ Er mahnte an, dass die Umstellung und Schulung auf Digitalfunk in der Samtgemeinde Brome nun schnell vorangetrieben werden müsse.

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