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Brome Geplante Bullenmast
Gifhorn Brome Geplante Bullenmast
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00:16 16.07.2017
Umstritten: Auf dieser Fläche bei Tülau ist der Bau eines Stalles für die Bullenmast geplant - Anlieger protestieren dagegen.  Quelle: Peter Zur
Tülau

 Der geplante Bau eines Bullenmaststalles in Tülau stößt auf Kritik der Anwohner. Die Ratssitzung am Mittwochabend im Clubraum der Motorradfreunde Tülau wurde von ungewöhnlich vielen Zuhörern verfolgt. Das Thema auf der Tagesordnung war brisant – das räumten Bürgermeister Martin Zenk und die Ratsmitglieder ein.

Sie sahen sich einiger Kritik ausgesetzt, insbesondere von Seiten der unmittelbaren Anlieger am Friedhofsweg, die sich bereits mit einer Unterschriftensammlung gegen den Bau der neuen Mastanlage stellten, die Platz für bis zu 144 Jungbullen bieten soll. Wie Zenk mit Blick auf das bereits laufende Genehmigungsverfahren wissen ließ, sei das betroffene Grundstück als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen und daher wie ein Außenbereich zu behandeln. „Daher ist dafür nicht die Gemeinde, sondern die Baubehörde des Landkreises zuständig, die bereits ihre Beabsichtigung zur Genehmigung des Baues der Bullenmastanlage in Aussicht stellte“, sagte Zenk, zeigte jedoch auch Verständnis für die Sorgen und Bedenken der Anlieger.

„Wir werden jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass wie vielfach anderorts nach alternativen Standorten gesucht wurde“, monierten Anlieger. Bürgermeister Zenk bedauerte, dass der angedachte Besuch des vom Landwirt bestellten Planers hinsichtlich weiterer konkreter Informationen zum Bau der Bullenmastanlage abgesagt wurde. Allerdings sei eine bisher noch nicht fest terminierte Bürger- Infoveranstaltung von Seiten des Landwirtes, des Planers sowie des Landvolksverbandes geplant, ließ Zenk wissen. Der Bürgermeister hegt ebenso wie die Anlieger noch die Hoffnung, dass eventuell doch noch ein alternativer Standort für den Bullenmaststall gefunden werden kann.

Von Peter Zur

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