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Freude über Resonanz auf Typisierung

Parsau Freude über Resonanz auf Typisierung

Parsau. Es ist einfach und schnell erledigt: Ein kleiner Test kann Blutkrebspatienten das Leben retten. In der Parsauer Kreuzkirche ließen sich am Sonntag potentielle Spender typisieren.

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Typisierung in Parsau: Petra Neumann-Wollenhaupt (r.) von „Wolfsburg hilft“ betonte: „Jeder einzelne zählt.“

Quelle: Täger

„Jeder einzelne zählt“, betonte Petra Neumann-Wollenhaupt, Vorsitzende des Vereins „Wolfsburg hilft“. „Im Moment ist es noch so, dass 20 Prozent der Suchenden keinen Spender finden.“ Um diese Zahl zu minimieren, sollten sich möglichst viele Menschen typisieren lassen, so Neumann-Wollenhaupt.

Denn alle 16 Minuten werde in Deutschland die Diagnose Blutkrebs gestellt, wie die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) informiert. Eine Stammzellenspende könne helfen, den Krebs zu besiegen. Allerdings müssen Gewebemerkmale von Patient und möglichem Spender zu fast 100 Prozent übereinstimmen.

18 Menschen ließen sich in Parsau typisieren. In einigen Tagen können sie ins Zentralregister der DKMS eingetragen werden, das Ausfüllen eines Fragebogens und ein Wangenabstrich genügten. „Wir sind positiv überrascht über den Zulauf“, freute sich Neumann-Wollenhaupt. Viele hätten auch schon bei einer früheren Aktion mitgemacht.

Wichtig seien auch Geldspenden: Eine Typisierung kostet 50 Euro, diese finanziere der Verein über Spenden. Eine Hilfe war die Kollekte, die beim Gottesdienst der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde eingenommen wurde: 743,45 Euro kamen zusammen. Pastor Karl-Heinz Wegner: „Man kann mit sehr wenig Aufwand Menschen das Leben retten, und Kirche steht für Nächstenliebe.“

tgr

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