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Brome Flüchtlingsheim: Chef der Betreiberfirma nimmt Stellung
Gifhorn Brome Flüchtlingsheim: Chef der Betreiberfirma nimmt Stellung
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00:16 26.08.2016
Vor laufender Kamera: Der Chef der Betreiberfirma des Bromer Flüchtlingsheims versuchte, die Vorwürfe gegen ihn zu entkräften und sein Vorgehen zu rechtfertigen. Quelle: Sebastian Preuß
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„Ich finde mich in den von mir gegebenen Antworten nicht wieder“, hielt der 45-Jährige dem NDR vor, Interview-Sequenzen gekürzt und so völlig aus dem Zusammenhang gerissen zu haben.

Sanktionskatalog und das Zeigen eines IS-Videos: Als Sat-1-Redakteurin Stefanie Mignon den Chef der Sicherheitsfirma fragt, ob er sein Handeln bereue, hält dieser sich bedeckt. „Ich bin auch nur ein Mensch, der Fehler macht.“ 16 bis 17 Stunden sei er täglich für die Flüchtlingsbetreuung im Einsatz, Zeit zum Regenerieren gebe es darum kaum. „Da ist es doch verständlich, dass man mal laut wird.“ Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen lebten im Bammel-Haus, Sprachbarrieren erschwerten die Arbeit. „Dolmetscher gibt es nicht, ich fühle mich von den Behörden allein gelassen“, kritisiert Frank E. fehlende Unterstützung durch den Landkreis.

Den Erhalt der Kündigung habe er dem Kreis bestätigt, den rechtlichen Inhalt zweifle er jedoch an, will der 45-Jährige gegen das Ende der Zusammenarbeit juristisch vorgehen.

„Er ist mein bester deutscher Freund, wir wollen ihn in unserem Haus behalten“, sagt dann ein Flüchtling vor laufender Sat-1-Kamera. „Er ist hilfsbereit und unterstützt uns - wir haben keine Probleme mit ihm“, versichert im Anschluss auch eine junge Frau, die ebenfalls als Flüchtling im Bammel-Haus lebt.

ust

Brome. Nach massiven Vorwürfen von Flüchtlingen gegen den Leiter der Gemeinschaftsunterkunft im Bromer Pastor-Bammel-Haus (AZ berichtete) hat die Kreisverwaltung am Montag reagiert und die Kooperation mit der privaten Betreiberfirma zum 31. August beendet.

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Brome/Boldecker Land. Das Gutachten der Fachagentur für Stadt- und Verkehrsplanung RegioConsult aus Marburg zum Ausbau der A 39, das die Niedersächsische Landtagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben hat, liegt vor. Kernaussage: Das Nutzen-Kosten-Verhältnis liegt nur noch bei 0,85.

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