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Flüchtlings-Protest gegen Asyl-Verfahrensdauer

Ehra-Lessien Flüchtlings-Protest gegen Asyl-Verfahrensdauer

Lessien. 70 bis 80 männliche Bewohner der Flüchtlings-Notunterkunft brachten heute Nachmittag mit einer Demo am Eingangstor ihrem Unmut über eine nach ihrer Ansicht zu lange Asylverfahrensdauer zum Ausdruck. Auf Bitten des DRK als Betreiber schickte die Polizeiinspektion Gifhorn zusätzliche Einsatzkräfte.

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Protest: Gut 70 Bewohner der Notunterkunft in Lessien demonstrierten gestern am Eingangstor, die Polizei stellte zusätzliche Einsatzkräfte. Photowerk (jr)

Quelle: Jörg Rohlfs

Aktueller Auslöser für den Protest waren nach den Worten von DRK-Fachbereichsleiter Ralf Fricke vier Matratzen, die diejenigen Bewohner, die immer noch auf Feldbetten schlafen müssen, nach der Räumung eines Zimmers an sich genommen hatten - und die ihnen vom DRK wieder abgenommen wurden: „Die fehlenden 250 Matratzen sind bestellt.“

In der Folge hätten die Betreffenden andere Bewohner zur Demo aufgerufen. Der Protest verlief friedlich und richtete sich in erster Linie gegen die Verfahrensdauer respektive vermeintlich lange Verweildauer in der Notunterkunft, aber nach Auskunft von Fricke auch gegen eine sich verzögernde Ausgabe des Taschengeldes: „Einige Leute hier verlieren die Geduld, wollen raus, eine Anerkennung und arbeiten.“

DRK-Vorstand Sandro Pietrantoni erklärte den Wortführer der Demo, dass alle Vorgänge nur „Schritt für Schritt“ abgearbeitet werden könnten.

jr

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