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Feuerwehr Zicherie löst sich auf

Das Ende einer Ära Feuerwehr Zicherie löst sich auf

Das ist ein Paukenschlag: Weil die gesetzlich vorgeschriebene Personalstärke für Einsätze nicht mehr erreicht wird, löst sich die Feuerwehr Zicherie auf. Die Aktiven wechseln in eine neue Löschgruppe der Ortsfeuerwehr Brome.

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Das war’s: 111 Jahre nach ihrer Gründung löst sich die Freiwillige Feuerwehr Zicherie auf – die Personalstärke reicht für Einsätze nicht mehr.

Quelle: Peter Zur

Zicherie. Eine Ära geht zu Ende: 111 Jahre nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Zicherie beschlossen die Brandschützer um Ortsbrandmeister Wilfried Klopp bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung jetzt die Auflösung der Ortswehr, so dass vorerst der erst im April 2017 gegründete Kameradschaftsverein zukünftig die bisherigen Aufgaben der Ortswehr als Kulturträger wahrnehmen wird.

„Es ist kein leichter Weg, den wir heute gehen müssen, aber wir stehen vor dem Problem, die gesetzlich geforderte Personalstärke im Einsatzfall nicht mehr einhalten zu können“, erklärte Klopp mit Blick auf die rechtlichen Grundlagen, in denen auch kein vorläufiges Ruhen einer Ortswehr vorgesehen ist. Dennoch gibt es einen für alle akzeptablen Weg, der bereits Anfang des Jahres im Rahmen der Jahresversammlung gefunden und letztlich auch schon beschritten wurde ( AZ berichtete). So werden die etwa 15 Aktiven künftig ihren Dienst in einer neu gegründeten Löschgruppe unter dem Dach der Bromer Ortswehr verrichten, wie Klopp mitteilte. „Sollte es in den kommenden Jahren mehr Aktive in unseren Reihen geben, kann es aber zukünftig auch wieder eine eigenständige Ortswehr Zicherie im Verbund mit Brome und Altendorf im Löschzug 17/1 geben“, zeigte sich Klopp über die offensichtlich im Kreis der Brandschützer ein wenig mit Wehmut, aber letztlich einvernehmlich getroffene Entscheidung erleichtert. „Die Zusammenarbeit mit der Bromer Ortswehr ist sicherlich eine gute Lösung, zumal uns damit die Aktiven und nicht zuletzt auch das Fahrzeug nebst Ausrüstung vor Ort erhalten bleiben“, so Klopp.

Von Peter Zur

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