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Eltern sorgen sich um Sicherheit der Kinder

Fußgängerampel an B 244 in Brome Eltern sorgen sich um Sicherheit der Kinder

Zu kurze Grünphasen für Fußgänger, Autos, die Tempo 70 fahren dürfen und Erwachsene, die sich nicht gerade vorbildlich verhalten: Die Fußgängerampel an der B 244 in Brome sorgt derzeit für reichlich Gesprächsstoff unter besorgten Eltern. Die Gemeinde will jetzt zumindest bei einem der drei Probleme helfen.

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Fußgängerampel in Brome: Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder.

Quelle: Peter Zur

Brome. Seit geraumer Zeit steht der Fußgänger-Übergang mit Dunkelampel an der B 244 zwischen der Siedlung Windmühlenfeld und den Lebensmittelmärkten an der Braunschweiger Straße im Fokus von Eltern, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Das tun auch die Tagesmütter Steffi Schödler und Melanie Robert. Und das nicht nur, weil hier Tempo 70 erlaubt ist und die Grünphasen für Fußgänger kurz sind, sondern sie ärgern sich auch über unbelehrbare Erwachsene.

„Eltern bringen ihren Kindern bei, dass sie die Straße nur bei Grün überqueren dürfen, aber es gibt immer wieder Erwachsene, die trotz der Anwesenheit von Kindern nicht auf die Grünphase warten und die Straße einfach überqueren“, so die Tagesmütter, die schon mehrfach mit diesen Erwachsenen aneinandergeraten sind. Als Antwort hätten sie dann zu hören bekommen: „Ich bin erwachsen und weiß, was ich tue“, berichtet Steffi Schödler. „Das ist unverantwortlich, da dieser Übergang auch von Kindern als Weg zur Schule und zur Kita genutzt wird“, fügte sie hinzu.

Dazu kommt: „Die Grünphasen für Fußgänger sind einfach zu kurz, so dass Kinder und ältere Bürger Schwierigkeiten haben, die Straße in einem Rutsch zu überqueren. So bleiben sie auf der Mittelinsel stehen und werden dem Sog vorbeifahrender Fahrzeuge ausgesetzt“, wissen die Tagesmütter aus eigener Erfahrung.

Sie hoffen jetzt auf Unterstützung der Gemeinde, um noch vor der dunklen Jahreszeit Abhilfe zu schaffen. Zumal ihres Wissens nach die Gemeinde für eine Verlängerung der Grünphase einen schriftlichen Antrag bei der Straßenbaubehörde stellen müsste. Bürgermeister Gerhard Borchert sagt den Eltern auf AZ-Nachfrage Unterstützung zu: „Das Verhalten der Erwachsenen können wir eher nicht beeinflussen, aber eine Verlängerung der Grünphase ist bei einer der turnusmäßigen Wartungsarbeiten möglich.“

Von Peter Zur

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