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Eltern protestieren gegen Bushaltestelle

Rühen-Eischott Eltern protestieren gegen Bushaltestelle

Eischott. Seit einem Jahr gibt es die neue Bushaltestelle an der stark befahrenen Velstover Straße, die von vielen Schulkindern genutzt wird. Jetzt regt sich Widerstand, Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder.

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Hier ist es vielen Eltern zu gefährlich: Vor einem Jahr wurde die Bushaltestelle in Eischott an die Velstover Straße verlegt - jetzt regt sich Widerstand gegen den Standort.

Die Initiative hat Unterschriften gesammelt für eine Reaktivierung der Haltestelle Hoitlinger Straße.

„Es gibt an der Velstover Straße weder Ampel noch Zebrastreifen“, sagt Yvonne Thöm von der Initiative. Eine Mauer, die bis an die Straße reicht, schränke zudem die Sicht für Autofahrer gefährlich ein. „Einige Eltern bringen ihre Kinder zum Bus, da es Situationen gab, in denen ein Unfall erst im letzten Moment vermieden werden konnte.“ Da es keine Auslaufzone gebe, könne schon ein Rempler schlimme Folgen haben.

„Ein Antrag auf Verkehrsberuhigung an dieser Stelle wurde bereits abgelehnt, da es sich hier nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt“, sagt Thöm, die gemeinsam mit anderen Eltern 471 Unterschriften gesammelt hat. Sie fordern den Landkreis auf, entweder die Haltestelle an der ruhigen Hoitlinger Straße zu reaktivieren oder Tempo 30 an Schultagen samt regelmäßiger Kontrollen und einen Zebrastreifen auf der Velstover Straße einzurichten.

Der Elternrat der Grundschule und Mitglieder der Dorfgemeinschaft Rühen und Brechtorf hätten sich der Aktion mittlerweile angeschlossen. Gefordert werde eine generelle Sicherung aller Schulbushaltestellen in der Gemeinde durch Tempolimit, Signalleuchte oder andere probate Mittel. „Dass es kinderfreundlicher geht, sieht man in Velstove, wo es neben Zebrastreifen und Tempo 30 auch eine Bushaltestelle in einer wenig befahrenen Nebenstraße gibt“, weiß Thöm, die sich darüber freut, dass Bürgermeister Karl-Peter Ludwig die Aktion unterstützt.

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