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Eltern-Unmut über höhere Kita-Gebühren

Samtgemeinde Brome Eltern-Unmut über höhere Kita-Gebühren

Tülau. Die Politik beschließt höhere Kita-Gebühren, die Eltern haben dafür kein Verständnis. Auf der Sitzung des Bromer Samtgemeinderates am Donnerstagabend ging es hoch her.

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Gebühren steigen: Eltern bekundeten bei der Samtgemeinderats-Sitzung ihren Unmut darüber.

Quelle: Photowerk (jr)

Geballter Unmut von Eltern schlugen Bürgermeisterin Manuela Peckmann und dem Samtgemeinderat auf der Sitzung am Donnerstagabend in Tülau entgegen. Steigende Kita-Gebühren und vermeintlich bürgerfernes Gebahren der Verwaltung erregten die Gemüter.

Im Anschluss an das Vorwurfs-Gewitter - das insbesondere auch zur Schul- und Kinderbetreuungssituation in Rühen Inkompetenz auf seiten der Entscheidungsträger nahe legte, De-Informationspolitik unterstellte sowie „Frechheit“ und „Unfreundlichkeit“ attestierte - beschloss der Rat die Erhöhung des Eltern-Anteils der Kita-Gebühren (AZ berichtete) mit Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation der Samtgemeinde.

„Die Kosten steigen durch zusätzliche Betreuungsangebote“, so Peckmann. Direkte Vergleiche mit anderen Kommunen (wie Wolfsburg) seien „schwierig“ aufgrund gänzlich anders gearteter Steuereinnahme-Situation. Sowohl Heino Meyer (CDU) als auch Karl-Peter Ludwig (SPD) bezeichneten die Erhöhung des Elternanteils als angemessen und moderat.

Weitere Beschlüsse:

- Der Samtgemeinderat wird 2016 auf 30 Mitglieder reduziert

- Der Übungsplatz Lessien wird in den Flächennutzungsplan einbezogen zwecks möglicher Nutzung der Kasernen als Asylbewerber-Unterkünfte

- Die Samtgemeinde beteiligt sich mit 10.000 Euro an einer Energie-Genossenschaft

- Statt die Kita in Ehra als Standort für eine zentrale Integrationsgruppe festzulegen, werden erst alle Tagesstätten auf ihre Eignung geprüft

- Falsch-Einleiter von Niederschlagswasser können nun belangt werden; es werden aber sechs Monate Karenz für bauliche Veränderungen eingeräumt

jr

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