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Eltern-Kritik: „Schulhof ist eine Sandwüste“

Rühen Eltern-Kritik: „Schulhof ist eine Sandwüste“

Rühen. Der Elternrat der Grundschule Rühen kritisiert die Samtgemeinde Brome. Der Schulhof sei zu klein und außerdem eine Sandwüste. Jetzt setzt sich die Verwaltungschefin der Samtgemeinde zur Wehr.

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Grundschule Rühen: Der Elternrat kritisiert den Zustand des Schulhofs - die verantwortliche Samtgemeinde hat ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Quelle: Alexander Täger

Die Eltern der Rühener Grundschüler sind sauer: „Abgesehen davon, dass der Schulhof zu klein ist, ist er eine Sandwüste, die sich bei Regen in Schlamm verwandelt - seit 15 Jahren ist dort nichts passiert“, kritisiert die Elternratsvorsitzende Katja Brauer.

Der Elternrat habe seine Hoffnungen - auch im Hinblick auf fehlende Klassenräume in der Grundschule - zuletzt auf ein Gesamt-Gutachten zum Schul- und Kita-Standort Rühen gesetzt, das im Herbst im Auftrag der Samtgemeinde erstellt worden sei. „Aber bis heute gibt es keine öffentlichen Ergebnisse“, so Brauer. Auf Nachfrage, habe man den Elternrat mit Hinweis auf „interne Prozessabläufe in seine Schranken verwiesen“. Man habe mittlerweile das Gefühl, dass die Verantwortlichen abwarten wollten, „bis sich die Sache von selbst erledigt“.

Das bestreitet Samtgemeinde-Bürgermeisterin Manuela Peckmann: „Die Auswertung der Standortuntersuchung ist noch nicht abgeschlossen, aber es wird von allen Seiten intensiv daran gearbeitet.“ Das Ganze sei „eine recht komplexe Sache“ - und eine grundlegende Umgestaltung des Schulhofes nicht nur mit erheblichem Aufwand verbunden, sondern auch mit Fragen zur Einhaltung von Förderkriterien: „Sobald es Ergebnisse gibt, werden wir diese auch kommunizieren“, betont Peckmann.

Auch Lösungsvorschläge seitens der Eltern würden von einem eigens gegründeten Arbeitskreis zur Erstellung eines „nachhaltigen Gesamtkonzepts für Rühen“ berücksichtigt. Noch seien „sehr viele Fragen offen“ und vorgezogene „Einzelfall-Entscheidungen“ könne es nicht geben.

jr

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