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Eischott: Saab steht seit fast zwei Jahren rum

Kommune ist machtlos Eischott: Saab steht seit fast zwei Jahren rum

Bald sind es zwei Jahre, dass der schwarze Saab-Kombi mit dem Helmstedter Kennzeichen da steht in einer Parkbucht vorm Friedhof an der Hoitlinger Straße. Und keiner räumt ihn weg. „Das ist auch nicht so einfach“, sagt Verena Seidenberg von der Samtgemeinde.

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Hermann Wolter fragt sich, was los ist: Seit fast zwei Jahren steht der schwarze Saab in Eischott an der Straße - Kommune und Polizei können nichts machen.

Quelle: Jörg Rohlfs

Eischott. „Zuerst, so Anfang Juli 2015, da stand er da oben am Baugebiet am Bergfelder Weg“, weiß Hermann Wolter, der so einiges weiß, weil er täglich mit seiner Boxerhündin Kirsche im Ort unterwegs ist. Seinerzeit habe es ganz in der Nähe einen Einbruch gegeben: „Vielleicht war das ja das zweite Fluchtfahrzeug“, spekuliert Wolter. Den Umzug vor den Friedhof acht Wochen später schreibt er Baufirmen zu, denen der Wagen „vermutlich im Weg stand“.

Aber ganz verschwand der Saab nicht. Auch die orangefarbenen Zettel auf der Windschutzscheibe, die den Halter auffordern, das Auto zu entfernen, bei dem der Tüv vor anderthalb Jahren ablief, halfen nicht. „Polizisten waren auch schon drei-, viermal da, haben sich das angeguckt und sind dann weiter gefahren“, so Wolter.

„Es sieht nicht schön aus, aber es ist keine Gefahr im Verzug“, erklärt Verena Seidenberg. Deshalb dürfe die Kommune das Fahrzeug auch nicht einfach abschleppen, obwohl es auf einer öffentlichen Fläche stehe. Die Gesetze sehen vor, dass erst sein Halter ermittelt und dieser aufgefordert werden muss, es vom Fleck zu bewegen. Dann werden Verwarn- und Bußgelder verhängt.

Weil aber am Anfang der Standzeit in Eischott der Fahrzeughalter wechselte und der neue in einem anderen Land lebe, sei man an ihn „noch nicht rangekommen. Wir versuchen es jetzt über die Behörden dort“, so Seidenberg. Aber das könne lange dauern. Also bleibt der Saab vermutlich noch lange da, wo er schon lange ist.

jr

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