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Einwendungsgenerator hilft A-39-Betroffenen

Lessien Einwendungsgenerator hilft A-39-Betroffenen

Lessien. 113 Einwendungen im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zur A 39 haben Anne-Kathrin Schulze und Christa Honseler allein von Bürgern aus ihrem kleinen Ort, der vom Bau der Autobahn besonders betroffen wäre, bereits gesammelt.

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Juristische Ansprüche wahren: Anne-Kathrin Schulze (v.r.), Christa Honseler und Iona Albrecht rufen alle A-39-Betroffenen auf, noch schriftliche Einwendungen zu machen.

Quelle: Photowerk (jr)

„Und wir glauben, dass es noch mehr werden“, so Schulze.

Am 18. Dezember endet die Frist für Eingaben, an diesem Tag soll die Sammlung im Samtgemeinderathaus in Brome übergeben werden. Zeit für den Endspurt, meinen die beiden A-39-Gegnerinnen, die gleichzeitig betonen, dass „nicht nur Gegner Einwendungen machen“.

So wie die 69-jährige Ilona Albrecht, die seit 1979 in einem über 100 Jahre alten Haus an der Hauptstraße wohnt, in dem nach der Wende und dadurch vervielfachtem Verkehrsaufkommen vor allem von Lastern die Kacheln im Bad Risse bekamen: „Ich möchte nicht wissen, wie es sein wird, wenn die Straße erstmal Autobahnzubringer sein wird.“

Um aber im Falle des Autobahnbaus den Forderungen der Lessiener eine juristische Grundlage zu geben und gegebenenfalls Sammelklagen anzustreben, sollten alle Betroffenen Einwendungen machen, meinen Honseler und Schulze. Sie verweisen dabei auch auf einen „Einwendungsgenerator“ der auf der Internetseite www.vernunftbuerger.de zu finden ist und die Möglichkeit bietet, aus vorgegebenen Textbausteinen einen individuellen Einwendungstext zu erstellen.

„Wer jetzt sein Anliegen nicht vorbringt, kann es später auch nicht geltend machen“, wirbt Schulze dafür, diese „Chance“ noch vor dem Fristende zu nutzen: „Alle müssen aktiv werden.“ Denn wen es selbst nicht stören sollte, „die Autobahn direkt vor der Tür zu haben, sollte zumindest an seine Kinder und Enkel denken“.

jr

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