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Brome Ehepaar Zenk nimmt syrische Familie auf
Gifhorn Brome Ehepaar Zenk nimmt syrische Familie auf
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21:00 22.10.2015
Platz ist in der kleinsten Hütte: Heinz und Dora Zenk (v.l.) öffneten ihr Haus für die achtköpfige Familie Ramadan, Emine Ökmen und Tochter Manal (r.) überbrücken die Sprachprobleme. Quelle: Rolf-Peter Zur
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Für Zenks eine praktische Umsetzung des Wortes Nächstenliebe, das für sie keine leere Floskel ist.

„Es ist schon eine kuriose Geschichte“, erinnern sich Dora und Heinz Zenk an den Tag, der reges Leben in ihr Haus brachte. Sie sprechen gar von einer „himmlischen Fügung“.

Zufällig traf die syrische Familie von Kolistan und Hussein Ramadan die türkischstämmige Emine Ökmen, die seit 14 Jahren in Brome lebt. „Die Familie war völlig verzweifelt, weil ihre von einem Familienmitglied zur Verfügung gestellte Unterkunft nicht rechtzeitig winterfest gemacht werden konnte“, erinnert sich die arabisch sprechende 30-Jährige. „Wir waren schon auf dem Weg ins Rathaus, um Hilfe zu erbitten“, so Emine Ökmen.

Auf dem Weg trafen sie Dora Zenk, „die sofort spontan reagierte“, freute sich Emine Ökmen, die mit ihrer neunjährigen Tochter Manal das Dolmetschen übernahm. Dora Zenk bot der Familie eine Unterkunft in ihrem Haus an, die die Samtgemeinde als Flüchtlingswohnung abgelehnt hatte, weil sie einige Vorgaben nicht erfüllte - es gibt dort weder Herd noch Waschmaschine. So waren die Räume frei für die Familie Ramadan.

„Die Familie hat jetzt erst einmal einen Ort des Friedens und der Ruhe gefunden, bis alle Formalitäten im Asylverfahren abgeschlossen sind“, freuten sich Dora und Heinz Zenk mit Blick auf die sich sichtlich wohl fühlenden Flüchtlinge.

Und Kolistan und Hussein Ramdan berichten: „Aufgrund des Kriegs in unserer Heimat haben wir nicht nur unser Zuhause verloren, sondern auch den Glauben an eine sichere Zukunft für unsere sechs Kinder.“ Das hat sich nun geändert, wie sie voller Dankbarkeit feststellen.

rpz

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