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Drömling soll Unesco-Biosphärenreservat werden

Startschuss für Antrag: Drömling soll Unesco-Biosphärenreservat werden

Als „Auftakt der Antragsphase“ bezeichnete Martin Zenk von der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Gifhorn das Treffen am Mittwoch zum Thema Unesco-Biosphärenreservat Drömling in Parsau. Mit dabei die Umweltminister Prof. Dr. Claudia Dalbert aus Sachsen-Anhalt und Stefan Wenzel aus Niedersachsen.

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In Parsau ging es am Mittwoch um den Drömling als Unesco-Biosphärenreservat: Dr. Volker Scherfose (v.l.), Kerstin Keil, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Fred Braumann, Cornelia Scupin, Stefan Wenzel und Martin Zenk.

Quelle: Christina Rudert

Samtgemeinde Brome. Eingeladen waren auch knapp 120 Politiker, Bewohner der betroffenen Kommunen sowie Fachleute. Cornelia Scupin aus dem Niedersächsischen Umweltministerium verwies darauf, dass der Kontakt zu Verbänden, Interessengemeinschaften und Bewohnern in dem ganzen Prozess wichtig sei. „Deshalb werden wir auch weiter im Gespräch bleiben.“

„Es geht um nachhaltige Entwicklung, darum, die kulturhistorischen Eigenarten einer Region zu nutzen und Schätze zu bewahren“, betonte Wenzel seine „Freude über dieses grenzübergreifende Biosphärenreservat“. Und er betonte: „Die Landesregierungen treiben dieses Projekt nur voran, wenn die Kommunen einverstanden sind.“ Entsprechend positiv bewerte er, dass nun ein grundsätzlich zustimmendes Votum sämtlicher Städte und Gemeinden im Bereich des Reservats vorliege. „Das ist die gemeinsame Basis für die weitere Arbeit.“

Diese Modellregion bedeute eine langfristige Sicherung der Biodiversität sowie eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise, stellte Prof. Dr. Claudia Dalbert fest. Sie berichtete, dass jetzt schon 10.000 Besucher jährlich in den Besucherzentren des Drömlings registriert werden.

Dr. Volker Scherfose vom Bundesamt für Naturschutz ging auf die Kriterien ein, die ein Unesco-Biosphärenreservat erfüllen muss. Fred Braumann von der Naturparkverwaltung Drömling und Zenk erklärten das weitere Verfahren. Danach soll im September 2018 der fertige Antrag abgegeben werden, „wir rechnen mit etwa einem halben Jahr für die Prüfung“, so Zenk.

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