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Brome Extrem-Befall von Eichenprozessionsspinnern
Gifhorn Brome Extrem-Befall von Eichenprozessionsspinnern
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00:27 31.05.2018
„Wir lassen nicht locker“: Parsaus Bürgermeisterin Kerstin Keil und Amtskollege Karl Urban sehen bei der Spinner-Abwehr Landkreis, Land und Bund in der Pflicht. Quelle: Jörg Rohlfs
Parsau/Rühen

In den vergangenen Jahren habe sich das Problem zusehends verschärft. In diesem Jahr sei hinzu gekommen, dass die Gelege der Insekten zu spät benebelt wurden. Die Spinner-Population überlebte und verteilt seit Pfingsten als Raupen seine Ausschlag und Atemnot verursachenden Nesselhärchen. „Wir lassen innerorts alle Bäume absaugen“, sagt Urban.

Benebelung nicht genehmigt

Spätestens in drei Wochen, wenn das Puppenstadium einsetze, werde „die Katastrofe“ für dieses Jahr vorbei sein. Dass es „immer schlimmer“ geworden sei, liege daran, dass „im Drömling selbst nie was gemacht wurde“, weil der Landkreis eine Flächen deckende Benebelung wegen der vielen Wasserläufe nicht genehmigt habe.

Aber so könne es nicht weiter gehen, meint Keil. Zumindest die Ränder des Gebiets und heraus führende Alleen müssten künftig mit Insektiziden behandelt werden: „Bei allem Verständnis für den Naturschutz – irgendwann kommt auch mal der Mensch.“

„Wir werden nicht locker lassen“

Vergangene Woche habe ein kurzfristig anberaumtes Treffen mit Landkreis, Landesforsten, der Schulenburgschen Forst und Kreisstraßenmeisterei und anderen Institutionen stattgefunden, mit dem Ziel, dem Problem Herr zu werden. Im Juni werde es ein weiteres geben, mit noch mehr Institutionen, bei dem ein „Fahrplan“ festgelegt werden soll: „Wir werden nicht locker lassen“, so Keil – auch was eine Kostenbeteiligung an den Anti-Spinner-Maßnahmen durch Landkreis, Land und Bund angeht.

Von Jörg Rohlfs

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