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Brome Dr. Andreas Wallbrecht verlässt Burgmuseum
Gifhorn Brome Dr. Andreas Wallbrecht verlässt Burgmuseum
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21:00 22.07.2015
Ein Lieblingsort: Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht in der Schmiede. Quelle: Christina Rudert
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„Hier gab es für mich keine Perspektiven mehr.“ In Remscheid wird er Leiter des Historischen Zentrums der Stadt mit Personalverantwortung für etwa 15 Mitarbeiter.

Fast auf den Tag genau 21 Jahre hat Wallbrecht im Landkreis gearbeitet, 16 davon als Leiter des Burgmuseums. „Das wischt man nicht einfach vom Tisch.“ Auslöser für den Wechsel war, dass er weder nach der Pensionierung von Dr. Jürgen Conrad 2012 noch nach dem kurzen Auftritt von Edith Grumbach-Raasch Abteilungsleiter oder wenigstens Stellvertreter wurde.

Im August macht Wallbrecht Urlaub, wird dann noch zwei Wochen im September da sein und mit dem VGH-Literaturfest am 17. September seinen letzten Arbeitstag haben. „Ich möchte die Übergabe - an wen auch immer - so gut wie möglich vorbereiten.“ Wallbrecht hofft, dass die Vakanz nicht allzu lange dauert, denn: „Die Truppe hier ist toll, aber es braucht einen Kopf für die Organisation.“ Nicht zuletzt müssen allmählich die Veranstaltungen für 2016 geplant werden, „die auch wegen der Einnahmen nötig sind“.

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Stichworte aus 16 Bromer Jahren

Ehrenamt:
In Brome hat Dr. Andreas Wallbrecht im Oktober 1999 die Museumsleitung vom ehrenamtlichen Museums- und Heimatvereinsvorsitzenden Fritz Boldhaus übernommen. In diesen fast 16 Jahren ist die Truppe der Ehrenamtlichen auf etwa 100 angewachsen, „die wie eine Familie sind“, freut sich der 54-jährige Wallbrecht über Engagement und Zusammenhalt.

Burgfest:
2001 gab Wallbrecht dem Burgfest ein neues Gesicht: Er holte das Thema Mittelalter nach Brome und baute es von Jahr zu Jahr aus. Bis 2010 wegen der Sanierung Schluss war. Die 2012 von ihm entwickelte Idee, 2015 mit einem durch Fördermittel unterstützten Burgfest in komprimierter Form neu durchzustarten, scheiterte: „Der Förderantrag dafür wurde nie gestellt.“

Burgsanierung:
Das große Thema der Jahre 2010 bis 2014 war die Sanierung – Wallbrechts Baby durch und durch. „Ich bin im Grunde der einzige, der den Bau vom ersten bis zum letzten Tag begleitet hat.“ Dass das Haus mit der gläsernen Bühne und den frei gelegten Braubottichen sowie den Mitmachstationen und Werkstätten von Fachleuten als Vorzeigeobjekt bezeichnet wird, freut ihn deshalb besonders.

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