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„Die haben mich emotional aufgebaut“

Unfallopfer dankt Helfern „Die haben mich emotional aufgebaut“

Nach einem schweren Unfall kommt es auf jede Minute an: Wie wichtig schnelle Hilfe ist, hat Britta Entoch im Januar erfahren müssen. Die 45-Jährige aus Tiddische sieht sich nach einem Frontalzusammenstoß nur dank des beherzten Eingreifens von Helfern auf dem Weg der Besserung.

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Dankbar für schnelle Hilfe: Britta Entoch sieht sich auch wegen des beherzten Eingreifens von Helfern am Unfallort auf dem Weg der Besserung.

Quelle: Dirk Reitmeister

Tiddische. Die Folgen der Kollision mit einem auf ihrer Spur entgegen kommenden Fahrzeug am 17. Januar auf der B 248 bei Tappenbeck sind gravierend: Sechs Wochen liegt Entoch im Wolfenbütteler Klinikum, nahtlos schließen sich sechs weitere Wochen Reha in Bad Nenndorf an, wo sie wieder halbwegs laufen lernt. Bis zur völligen Genesung hat Entoch immer noch einen weiten Weg vor sich.

Dass sie überhaupt schon so weit gekommen ist, sich einigermaßen selbstständig in den eigenen vier Wänden bewegen zu können, hat sie dem Einsatz zahlreicher Menschen zu verdanken - gerade auch wildfremden am Unfallort. Zwei Frauen - Entoch glaubt, dass es sich um Ersthelferinnen handelte - hätten sich gleich um sie gekümmert, ihren Kopf gehalten, mit ihr gesprochen. „Die haben mich emotional aufgebaut.“

Nicht allein zu sein, jemanden bei sich zu haben: „Ich bin dankbar, dass jemand so schnell da war.“ Ohne diesen Beistand schon am Unfallort - „viel emotionale Arbeit“ - wäre sie mit dem Heilungsprozess wohl noch lange nicht so weit. „Wer weiß, ob ich dann die Kraft gehabt hätte.“ Und den Glauben, dass alles wieder gut wird. Denn wichtig sei auch eine eigene lebensbejahende Einstellung, um wieder auf die Beine zu kommen.

Auch die Profis unter den Helfern - Rettungsdienst und Feuerwehr - seien schnell da gewesen, erinnert sich Entoch. „Viele Leute vergessen, was die leisten.“ Darin will die Tiddischerin auch das Klinik-Personal einschließen. „Für mich ist das nicht selbstverständlich."

rtm

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