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Die ersten Flüchtlinge sind angekommen

Ehra-Lessien Die ersten Flüchtlinge sind angekommen

Ehra-Lessien. In die Notunterkünfte des früheren Truppenübungsplatzes sind am Montag die ersten Flüchtlinge eingezogen.

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Ankunft in Ehra-Lessien: Der erste Bus mit 24 Flüchtlingen an Bord fuhr gegen 17 Uhr vor, zwei weitere folgten am Abend und in der Nacht.

Quelle: Michael Uhmeyer

24 Menschen erreichten Ehra-Lessien am Nachmittag mit einem Bus aus Braunschweig, 50 weitere aus Bramsche am Abend. In der Nacht sollte noch ein Bus mit 100 Menschen aus Friedland eintreffen. In ehemaligen Kasernengebäuden und Zelten sollen schon bald bis zu 1500 Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen leben.

Der erste Bus mit den 24 Flüchtlingen erreichte kurz vor 17 Uhr die Notunterkunft, die am Wochenende von unzähligen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern - allein am Samstag waren 200 Kräfte im Einsatz - vorbereitet worden ist (AZ berichtete). In festen Gebäuden gibt es nun Platz für 890 Menschen, in elf beheizbaren Zelten können noch einmal 335 Menschen einziehen. 1000 Feldbetten für das Lager kamen am Wochenende aus Bielefeld

Nach kurzer Begrüßung im Bus - elf Dolmetscher für die Sprachen Englisch, Französisch und auch Arabisch waren vor Ort - erfolgte die Aufnahme. Ein Registrierungszelt war die erste Anlaufstelle für die Flüchtlinge. Danach ging es weiter zu einer medizinischen Untersuchung durch sechs Ärzte. Jenny Reissig, Bürgermeisterin von Ehra-Lessien, war begeistert vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen: „Das haben wir super hingekriegt“, verwies sie auf einen 170 Personen zählenden Helferpool, der in drei Schichten arbeiten könne. 61 ehrenamtliche Helfer des DRK, davon 26 aus den Ortsvereinen, wurden gestern durch 77 Freiwillige und weitere 25 Hauptamtliche unterstützt. Ein dickes Lob - besonders für die Ehrenamtlichen - gab‘s von Landrat Dr. Andreas Ebel.

Spenden für die Flüchtlinge koordiniert das DRK unter Tel. 05371-804111 .

 ust

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