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DRK: Alle Sach-Spenden erreichen Asylsuchende

Landkreis Gifhorn DRK: Alle Sach-Spenden erreichen Asylsuchende

Landkreis Gifhorn. Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert hatte dem DRK-Kreisverband vorgeworfen, nichts von den Sachspenden aus dem Camp Lessien für die Flüchtlinge im Pastor-Bammel-Haus zur Verfügung zu stellen. Das ist gar nicht möglich, betont DRK-Vorstand Sandro Pietrantoni. Und stimmt nicht so ganz.

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Das DRK versichert: Die Sachspenden für die Flüchtlingsarbeit im Camp Lessien werden sachgemäß weiter verwendet.

Quelle: Michael Uhmeyer

„Wir haben Fahrräder an das Pastor-Bammel-Haus gegeben und die Flüchtlingsarbeit in den Kommunen mit Kleidung und Nähmaschinen aus Lessien unterstützt“, sagt Pietrantoni und erklärt, wieso mehr nicht geht: „Wir haben einen Vertrag mit dem Land bis zum 18. September. Bis zu diesem Zeitpunkt kann es jederzeit passieren, dass wir innerhalb weniger Stunden den Betrieb wieder hochfahren müssen.“

Ein Beispiel aus der vorigen Woche: „Da kam um 15 Uhr vom Ministerium die Anfrage, sofort 50 bis 60 Neuankömmlinge unterzubringen, weil in den Camps in Friedland, Braunschweig und Bad Fallingbostel kurzzeitig ein Aufnahmestopp erwogen wurde.“ In diesem Fall fand sich ein anderer Weg, „aber für solche Situationen müssen wir Lessien bis zum Ablauf des Vertrages funktionsfähig halten.“ Danach bleibt das Camp Reserveeinrichtung des Landes. Was das heißt und ob Lagerbestände dann dezimiert werden können, erfährt das DRK nächste Woche.

Danach wird entschieden, was auf welche Weise in kommunalen Einrichtungen der Flüchtlingshilfe genutzt werden kann. Hierzu plane der DRK-Kreisverband, mit Akteuren wie Jenny Reissig, Martin Wrasmann und anderen zu überlegen, wo die Sachspenden aus Lessien nun am sinnvollsten Verwendung finden, „in Meinersen, im Clausmoorhof oder in einer anderen Unterkunft“.

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Brome
Vor-Ort-Termin: Bürgermeister Gerhard Borchert (3.v.r.) präsentierte gestern der Öffentlichkeit die Situation im von derzeit 44 Flüchtlingen bewohnten Pastor-Bammel-Haus und kritisierte gleichzeitig das DRK.   Foto: Jörg Rohlfs

Welche „komischen Gerüchte“ im Bezug auf Flüchtlinge im Pastor-Bammel-Haus im Flecken kursierten, verriet Gerhard Borchert gestern nicht, als er der Öffentlichkeit die Situation präsentierte, aber Frank Eferling, Chef von Protection Security, war sich sicher, dass sich das „wieder legen wird“. 

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