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Croya: Kritik an „Schutzstreifen“ für Radfahrer

Croya Croya: Kritik an „Schutzstreifen“ für Radfahrer

Croya. Der abschnittsweise auf die Fahrbahn verlegte Radweg im Zuge des Neubaus der Ortsdurchfahrt stößt auf Kritik. Es sei gefährlich, insbesondere für Kinder, und keine planerische Glanzleistung, so etwas auf einer viel befahrenen Bundesstraße zu installieren.

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„Schutzstreifen“: In Croya gibt es Kritik an dem auf die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt verlegten Radweg.

Quelle: Alexander Täger

„Das ist gängige Praxis“, hält Michael Peuke vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel dagegen.

Eine gängige Praxis, die „immer mehr in Mode kommt in mittelbelasteten Wohngebieten“ und die Richtlinien folge, die in den ERA 2010 (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen) und RAST (Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen) niedergelegt sei. Der „Schutzstreifen“ soll den Autofahrern signalisieren, dass es „auch Radfahrer gibt“ und diesen „Raum zugestehen, indem er den Mindestabstand einhält“.

Die Abmessungen der Fahrbahn ließen es zu, dass sich in solchem Fall noch zwei Autos begegnen könnten. „Wenn ein Lkw dabei ist, wird es eng und man muss passieren lassen“, so Peuke, der hinzufügt, dass Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres ohnehin „auf dem Gehweg fahren sollten“.

Eingerichtet sind die „Schutzstreifen“ an beiden Ortseingängen: von Parsau kommend zirka 350 Meter lang bis zur Einmündung Schulstraße, von Brome kommend zirka 200 Meter bis zur Alten Bahnhofstraße. In beiden Fällen sollen die Gehwege für Radfahrer frei gegeben werden .

jr

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