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Brome Bromer baut altes Preußenwappen nach
Gifhorn Brome Bromer baut altes Preußenwappen nach
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00:23 08.10.2015
Adlige Ahnen: Peter Kölling (links) hat für Ortwin von Palubitzki aus Holzfurnier das Familienwappen derer von Palubitzki angefertigt. Quelle: Jörg Rohlfs
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Und zwar für seinen Sohn Maik, der ja auch ein von Palubitzki ist.

Vor zwei Jahren habe ein Ahnen-forschender Cousin die Adelslinie samt Wappen bis ins Jahr 1633 zurück verfolgen können, als die altvorderen Gebrüder Friedrich und Georg von Palubitzki im westlichen Osteuropa Gutsbesitzer waren: „Das ist vorbei, das war gestern“, betont der 77-jährige Bromer Adelsspross, „es ist nur damit man weiß, wo man herkommt“.

Peter Kölling hat 46 Jahre lang für die Deutsche Post gearbeitet, ist seit einigen Jahren Rentner. In den 1970er-Jahren kaufte er den Lagerbestand an verschiedensten Furnierhölzern einer Bromer Tischlerei auf, die damals dicht machte. Seitdem sind Hunderte von Holzeinlegearbeiten entstanden: Wappen, Gebäude-Ansichten, Landschaften und vieles mehr.

Aber Peter Kölling malt auch Bilder und fertigt überlebensgroße Figuren und Gesichter mit der Kettensäge: „Ich arbeite gern mit Holz. Jedes Stück ist anders und alles was entsteht, sind Unikate.“ Auch die heraldischen Zeichen derer von Palubitzki. „Das ist eine Fusselarbeit“, staunt der Adlige.

Und das stimmt wohl. Erst wird alles spiegelverkehrt und zwecks Größenanpassung gerastert gezeichnet, dann mit unterschiedlichen Furnieren eingelegt, aufgeklebt, geschliffen, lackiert, geschliffen und lackiert. „Vielleicht war dies Wappen die letzte Einlegearbeit“, sagt Kölling - er gehe auf die 70 zu und die Furnierbestände gehen zur Neige. Aber eine neue „hölzerne“ Beschäftigung wird ja wohl zu finden sein.

jr

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