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Brand rückt Neubaugebiet bedrohlich nahe

Rühen Brand rückt Neubaugebiet bedrohlich nahe

Rühen. Unmittelbar westlich des Neubaugebiets Heinrich-Zille-Ring in Rühen brach am Montag gegen 16.25 Uhr aus ungeklärter Ursache ein Feuer auf einem vor wenigen Tagen abgeernteten Feld aus.

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Bis direkt an die Grundstücksgrenzen: Bei Rühen brannte ein Stoppelfeld.

Der Wind trug die Flammen bis direkt an die Grundstücksgrenze mehrerer gerade erst errichteter Häuser.

Die Ortswehr Rühen um Einsatzleiter Jens Hohnke hatte die Lage sofort erkannt und ließ alle wasserführenden Fahrzeuge der Samtgemeinde Brome alarmieren. Die Wehren aus Rühen, Parsau, Brome, Tiddische, Brechtorf, Hoitlingen, Eischott und Ehra mit insgesamt 63 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen bekämpften das Feuer mit etwa 10.000 Liter Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen Rühen, Tiddische und Brome. Im Anschluss wurde das etwa 5000 Quadratmeter große Feld von einem örtlichen Landwirt umgepflügt.

Zunächst hatten die Anwohner, die das Feuer entdeckt hatten, selber versucht, die Flammen zu löschen. Schnell wurde klar, dass die ständig drehenden Winde und die damit verbundene Rauchgasentwicklung den Versuch scheitern lassen würden - die Rühener alarmierten die Feuerwehr. Ortsbrandmeister Hohnke stellte fest, wie wichtig die schnelle Meldung solcher Brände ist. Gleichzeitig appellierte er an die zahlreichen besorgten Anwohner, sich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, um anderen Menschen in der rasant wachsenden Gemeinde Rühen zu helfen.

„Insgesamt konnte durch das koordinierte und schnelle Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren der Brand auf eine Fläche von etwa 100 mal 50 Meter begrenzt werden“, teilte Michael Gose, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn für den Abschnitt Nord-Ost, mit. „Sachschaden entstand nicht, die direkt angrenzende Neubausiedlung und ein gegenüber liegendes Waldstück blieben verschont.“

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