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Benny Heine reanimiert Abiturienten auf Mallorca

Rühen: Lebensrettter geehrt Benny Heine reanimiert Abiturienten auf Mallorca

„Ich bin stolz auf Leute wie dich. Weiter so, immer aufmerksam bleiben“, forderte Bürgermeister Karl Urban den Brechtorfer Benny Heine auf, dem er Mittwoch Nachmittag im Rathaus eine Ehrenurkunde des Niedersächsischen Innenministeriums dafür überreichte, dass er einem Menschen das Leben rettete.

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Ehrung: Bürgermeister Karl Urban (v.l.) überreichte eine Urkunde des Innenministeriums an Benny Heine, der vor gut einem Jahr auf Mallorca den Lebensretter für Florian Fetsch spielte.
 

Quelle: Jörg Rohlfs

Rühen.  Und zwar das des heute 19-jährigen Florian Fetsch, der im Juli 2016 am ersten Abend seiner Abi-Abschlussfahrt auf Mallorca gegen Mitternacht in einer Disco in El Arenal zusammengebrochen war, vor die Tür getragen wurde und, umringt von Guardia Civil und Disco-Security, im Gesicht blau anlief. Außer „einem Eimer kaltes Wasser über den Kopt“ sei ihm keine Hilfe angediehen worden: „Vielleicht dachten sie, Alkohol sei der Grund“, so Fetsch. Aber es war nichts dergleichen, keine K.O.-Tropfen keine Drogen: „Bis heute ist die Ursache ungeklärt.“

Sein Leben verdankt der bei Mannheim lebende Fetsch der Tatsache das seinerzeit Heine (27) mit seinen Freunden Norman Pelz (28) und Delia Denecke (21)zufällig vorbei kam und sich, als die drei die Situation realisiert hatten, trotz Protests der Security zu ihm durchdrängte und die Herz-Lungen-Reanimation, die er bei der Feuerwehr gelernt hatte, bei dem Abiturienten so lange anwandte, bis dieser wieder einen fühlbaren Puls hatte. Im Krankenhaus lag Fetsch im Koma, später hatte er kein Kurzzeitgedächtnis mehr. Er konnte sich – dank des Brechtorfers – „ins Leben zurück kämpfen“, bekam einen Defibrillator unters Schlüsselbein implantiert für einen möglichen nächsten Notfall.

„Hervorragende Leistung“, lobte Urban den Einsatz von Benny Heine und verteilte Kinogutscheine an den Retter, dessen Freunde und den Geretteten.

 

Von Jörg Rohlfs

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