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Baumkataster soll vor Sturmschäden schützen

Beschluss im Parsauer Gemeinderat Baumkataster soll vor Sturmschäden schützen

Die jüngsten Stürme haben auch in der Gemeinde Parsau deutliche Spuren hinterlassen. Besonders betroffen ist das Gelände „Unter den Eichen“ rund um Sportgelände, Kindertagesstätte und Bürgerzentrum. Deshalb beschäftigte sich der Gemeinderat nun mit Maßnahmen, um solche Schäden zukünftig zu minimieren.

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Unter den Eichen: Stürme haben Bäume gefällt. Jetzt soll ein Baumkataster dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhalten
 

Quelle: Peter Zur

Parsau.  Auf dem Areal Unter den Eichen hielt eine große Anzahl von alten Eichen den jüngsten Stürmen nicht stand. Auch wenn es hier nur zu einigen Sachschäden kam, sieht die Gemeinde mit Blick auf die Verkehrssicherheit Handlungsbedarf, um weitere Gefahren abzuwenden. Dazu soll unter anderem auch ein Baumkataster beitragen, wie am Mittwoch bei der Ratssitzung zu hören war.

Unterstützt wird die Gemeinde bei der Erstellung des Katasters vom zertifizierten Baumkontrolleur der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Ulrich Lüttich. Dieser hat den Eichenbestand bereits in Augenschein genommen. Hierbei handelt es sich um insgesamt rund 80 Bäume, die in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes sowie der Kita stehen. Grundsätzlich sollten demnach diejenigen Bäume einer regelmäßigen qualifizierten Kontrolle unterliegen, die vom Verkehrsgeschehen betroffen sind und unmittelbar an öffentlichen Plätzen stehen. Sturmschäden sollen so zukünftig minimiert werden, hieß es im Rat, der auch Croya, Ahnebeck und Kaiserwinkel einbezog. „Ein Baumkataster, aus dem unter anderem Standfestigkeit oder Erkrankungen eines Baumes erkennbar werden, ist hilfreich. Zumal damit auch die wiederkehrenden Fragen zu Baumfällungen eingedämmt werden“, war sich der Rat einig.

Das Baumkataster für den Bereich unter den Eichen soll rund 2750 Euro kosten. Im Ort kursierende Gerüchte, nach denen das Areal nach Beseitigung der Sturmschäden zu Bauland werden soll, wies Bürgermeisterin Kerstin Keil ausdrücklich zurück: „Wir denken bereits über eine Neuaufforstung nach.“

Von Peter Zur

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