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Bau einer Kita soll Gordischen Knoten lösen

Beratungen im Samtgemeinderat Bau einer Kita soll Gordischen Knoten lösen

Im Mittelpunkt der Sitzung des Bromer Samtgemeinderats am Donnerstagabend im Gasthaus Zur Post stand neben den neuen Kita- und Krippengebühren die Entwicklung des Schulstandorts Rühen.

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Neubau geplant: Auf dem Geländer der Grund- und Realschule in Rühen soll eine Kita entstehen.

Quelle: dpa

Bergfeld. Maßnahme zur Lösung des „gordischen Knotens“ (Dirk Fricke) soll demnach der Bau einer Kita auf dem Gelände der Grund- und Realschule (neben der Sporthalle) sein. Dadurch würde nicht nur die Container-Unterbringung entfallen, sondern auch dringend benötigte Räume in der Realschule frei, die jetzt von der Krippe belegt sind. Der Vorschlag der Verwaltung, an der Hauptschule eine Kita zu errichten, wurde abgelehnt. Ferner beschloss der Rat, den Baukörper der Hauptschule, die als Schulart erhalten bleiben soll, auf „Sanierungsbedarf“ untersuchen zu lassen. Gespalten war der Rat bei der Frage, ob Grundschule und Hauptschule ihre Domizile tauschen sollten. Die Entscheidung darüber soll erst „nach einer Kostenermittlung“ erfolgen.

In der Bürgersprechstunde mussten die Ratsmitglieder die einstimmige Verabschiedung des neuen Kita- und Krippengebühren-Berechnungs-Konzepts rechtfertigen, das unter anderem die Zahlung des Höchstsatzes ab einem Haushaltseinkommen von 40.000 Euro vorsieht. Heino Meyer (CDU), Karl-Peter Ludwig (SPD), Astrid Leibach (Grüne) und Bürgermeisterin Manuela Peckmann waren sich einig, dass die Samtgemeinde aufgrund ihrer „Finanzengpässe“ – „wir sind fast nicht mehr kreditwürdig“ – gezwungen sei, „so zu handeln“. Bezogen auf die neue Satzung sei man „froh, gemeinsam mit den Elternvertretern etwas gefunden zu haben“. Der „Druck“, den die Ratsherren und -frauen in der Fragestunde erfuhren, müsse vielmehr „nach oben, zum Land“ geleitet werden, dass Beitragsfreiheit propagiere, aber real„nur einen Bruchteil der Kosten“übernehme. jr

Von Jörg Rohlfs

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