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Bald Entscheidung über Bekämpfung

Eichenprozessionsspinner im Drömling Bald Entscheidung über Bekämpfung

„Es ist noch schlimmer als vor einem Jahr“, lautet die Bilanz von Andreas Baderschneider vom Forstamt Wolfenbüttel über das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners im Drömling.

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Am stärksten befallenes Waldgebiet: Der Drömling leidet unter einer Eichenprozessionsspinner-Plage – bald entscheidet sich, wie die Raupe bekämpft wird.
 

Quelle: Christina Rudert Archiv

Samtgemeinde Brome. In den kommenden Wochen entscheidet sich, ob im Frühjahr mit Hubschraubern großflächig Insektizide versprüht werden.

Bereits im vergangenen Sommer hatte Wolfenbüttel die Lage in einer Pressekonferenz vor Ort als ernst bezeichnet (AZ berichtete). Laut Baderschneider habe ein so genanntes „Fraß-Monitoring“ im Herbst den Ernst der Lage bestätigt. Im Zuständigkeitsbereich seines Forstamtes sei der Drömling „absolut und mit riesigem Abstand“ das vom Eichenprozessionsspinner am stärksten befallene Waldgebiet.

Noch sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen, deren Ergebnisse über das weitere Vorgehen entscheiden. In den nächsten Wochen sollen an mehreren Stellen kranke, absterbende Eichen gefällt werden. „Aus diesen werden Zweige entnommen und in der Versuchsanstalt in Göttingen unterm Mikroskop untersucht“, berichtet Baderschneider. Herausfinden will man, wie hoch die Fruchtbarkeit der „zu Tausenden“ an den Zweigen haftenden Spinner-Eier ist.

Zwei Mittel sind zugelassen

Wenn erkennbar ist, dass die Rate der – spätestens bis Mai – schlüpfenden Larven hoch sein wird, müsse ein großflächiger Insektizid-Einsatz in Erwägung gezogen werden, um die Bäume zu schützen. Zwei Mittel seien zugelassen, die Entscheidung „Abwägungssache“. Die Wirksamkeit des natürlichen Insektizids, des Bacillus thuringiensis, sei „mittelmäßig“ – die Chancen, dass es funktioniert, lägen bei etwa 60 Prozent. Das chemische Mittel ist laut Bader „deutlich wirksamer, unterliegt aber in seiner Anwendung viel strengeren Auflagen“.

Von Jörg Rohlfs

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