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Brome Anwohnerin ärgert sich über Baumfällungen
Gifhorn Brome Anwohnerin ärgert sich über Baumfällungen
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20:00 12.01.2018
Stein des Anstoßes: Am westlichen Ortsrand von Voitze wurden jetzt einige Eichen und Buchen gefällt – sehr zum Missfallen einer Anwohnerin.  Quelle: Peter Zur
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Voitze

 „Vor zwei Jahren ist bei einem Sturm eine Eiche auf mein Haus gestürzt“, berichtet sie. Seinerzeit habe sie sich erkundigt, ob man nicht die ganze Baumreihe etwas stutzen könnte. „Wenn bei Sturm ein Baum auf mein Grundstück kippt, nehme ich das ja noch hin, aber wenn mein Haus dabei beschädigt wird, ist das eine andere Sache.“ Damals habe ihr das Umweltamt des Landkreises mitgeteilt, aus Naturschutzgründen müssten die Bäume unverändert stehen bleiben.

Überall Nistkästen aufgehängt

Christine Grundmann nahm die Situation so hin und machte das Beste draus: „Wir haben überall Nistkästen verschiedener Größen in die Bäume gehängt und hatten hier eine große Vielfalt an verschiedenen Vögeln.“ Das dürfte nun vorbei sein. „Der Landwirt hat uns nicht mal gefragt, ob wir die Nistkästen vorher abnehmen wollen.“

Letzteres möchte Bürgermeister Martin Zenk nicht bewerten. Aber dass die Bäume vom Landwirt gefällt wurden, könne man, schon wegen der Vorgeschichte, verstehen – denn der nächst Sturm kommt bestimmt. Auch rechtlich sei die Sache nicht zu beanstanden: „Es ist nicht Brut- und Setzzeit und das Gebiet liegt außerhalb des Geltungsbereichs unserer Baumschutzsatzung“, bestätigt Zenk.

Stutzen hätte Bäume geschädigt

Das Stutzen der Bäume sei seinerzeit abgelehnt worden, weil es entweder diese nachhaltig geschädigt – für Fäulnis geöffnet – hätte oder – hätte man „nur ein bisschen“ gemacht – nichts gebracht, was die Windanfälligkeit betrifft. Und letztlich, so Zenk, „kann man sich bei jedem Baum streiten, ob er gefällt werden sollte. Das ist immer Ansichtssache.“

Von Christina Rudert und Jörg Rohlfs

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