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Ärger um IGS-Schulbezirke im Nordkreis

Samtgemeinde Brome Ärger um IGS-Schulbezirke im Nordkreis

Tülau. Dass der Norden der Samtgemeinde Brome zum Schul-Einzugsgebiet der IGS Wittingen gehört, wollen viele Eltern nicht hinnehmen. Mehr als 80 Betroffene und Politiker kamen zum Info-Abend in das Gasthaus Glupe.

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Reges Interesse an Info-Veranstaltung: Hauptthemen waren in Tülau die neuen Schulbezirke sowie gymnasiale Angebote.

Quelle: Alexander Täger

Eingeladen hatte CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp.

Hauptkritikpunkte der Eltern: Vor allem der Fahrtweg und die Fahrtrichtung entgegen der Lebensgewohnheiten. Laut Mitorganisatorin Jeanette Grußendorf habe eine Befragung gezeigt, dass der Elternwunsch pro IGS Sassenburg sei. „Man entscheidet einfach über die Köpfe hinweg.“

Für viele sei eine IGS auch eine Alternative zum Gymnasium - in Wittingen sei derzeit aber kein solcher Zweig geplant, sprach Dunja Voß-Krämer für eine protestierende Elterngruppe. Sie monierte auch zurückliegende Änderungen bei der Schulwahl: „Wir wollen keine Lückenfüller mehr sein.“

Rolf Schliephacke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, sagte, Einzugsgebiete seien Voraussetzung für eine IGS gewesen und im Kreistag ohne Diskussion beschlossen worden.

Die von der Schulbehörde geforderte Vierzügigkeit der IGS Wittingen funktioniere nur mit Brome, betonte Kreisrätin Evelin Wißmann. Bei künftigen Beschulungsvereinbarungen mit Wolfsburg erwarte sie deutlich höhere Kosten. Zum Thema Gymnasium fügte Wißmann an, die Verwaltung wolle im Schulausschuss „einen Antrag auf Prüfung eines gymnasialen Angebots im Osten des Landkreises“ stellen.

„Wenn Schüler wider Willen an eine Schule geschickt werden, wird das nicht funktionieren“, erklärte Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp und forderte Wahlfreiheit der Schulstandorte und plädierte für ein gymnasiales Angebot in Rühen.

tgr

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