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A39: Radweg-Rückbau stößt auf große Kritik

Gemeinderat Ehra-Lessien A39: Radweg-Rückbau stößt auf große Kritik

Im Zuge des A39-Baus ist geplant, die B248 sowie die L289 bei Ehra-Lessien zurück zu bauen und zu verlegen. Mit den Plänen der Straßenbaubehörde beschäftigte sich jetzt der Gemeinderat um Bürgermeister Jörg Böse.

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Scharfe Kritik: Im Zuge des A39-Baus soll der Radweg zwischen Ehra und Lessien zurückgebaut werden.
 

Quelle: Peter Zur

Ehra-Lessien.  Während der Ratssitzung wurde deutlich, dass einige der Pläne der Behörde, wie unter anderem der Rückbau des Fahrradweges an der L298 zwischen Ehra und Lessien nicht auf Zustimmung der Gemeinde stoßen wie letztlich aus einer durch die Ratsrunde mehrheitlich zugestimmter Stellungnahme hervor geht.

„Keinem Nutzer dieses stark genutzten Radweges ist es verständlich zu machen, warum er eine Schotterstrecke nutzen soll und ein aus Steuermitteln finanzierter und gut erhaltener Radweg zurückgebaut werden soll“ zeigte sich die Ratsrunde sowie auch ein große Anzahl der Zuhörer über die Pläne des Rückbaus der L298 zu einem reinen Wirtschaftsweg der Behörde irritiert. „Daher ist es völlig unverständlich und inakzeptabel, dass der vorhandene Radweg in seiner ganzen Länge zurückgebaut werden soll“, zeigte sich die Ratsrunde einig und erwartete, dass der Radweg bis zum Beginn der Rampe zum Brückenbauwerk über die zukünftige A39 erhalten bleibt.

Ebenso unakzeptabel für die Gemeinde sei es, dass die L289 nach dem Rückbau zum Wirtschaftsweg mit einer Schotterschicht versehen werden soll. „Wir erwarten einen Ausbau in fester Form, da wir aus Erfahrung wissen, dass ein Ausbau mit Schotter zu deutlich höheren Unterhaltungskosten für die Gemeinde führen wird“, so Böse. Auch mit Blick auf die Ortsumgehung und der damit verbundene Rückbau der B248 im Ortskern lehnt die Gemeinde den Rückbau zu einem Wirtschaftweg ab. „Die vorhandende Straßenführung in Richtung Brome sollte in ganzer Breite erhalten bleiben, zumal sie auch Anfahrzeiten der örtlichen rettungsdienstlichen Fahrzeuge in die östliche Samtgemeinde Brome deutlich reduziere“, hießt es diesbezüglich unter anderem in der Stellungnahme.

Von Peter Zur

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