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A39: Grünen-Abgeordnete geht von Bau aus

Ehra-Lessien A39: Grünen-Abgeordnete geht von Bau aus

Ehra. Die geplante Verlängerung der A 39 bleibt ein heißes Eisen für viele Dorfbewohner entlang der vorgesehenen Trasse. Der Gifhorner Kreisverband der Grünen holte die Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms für eine Fragerunde nach Ehra.

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Infos aus Berlin zur A 39: Norbert Schulze (r.) und Frank Warnecke begrüßten Dr. Valerie Wilms zur Bürgerfragerunde der Grünen in Ehra.

Quelle: Ron Niebuhr

Das Schützenhaus war dazu gut besucht.

Kommt die A 39? Und wenn ja, wann? Zu diesen Fragen hätten die Zuhörer sicherlich gern eine klare Aussage bekommen. Doch eindeutig zu beantworten war das am Dienstagabend auch für Valerie Wilms aus dem Bundesausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur nicht. Nur so viel: Die A 39 steht im Bundesverkehrswegeplan und „den drückt die Dobrindt-Show durch“, vermutete Wilms. Insofern führe an der A 39 wohl kaum ein Weg vorbei. Sogar per Klage sei das frühestens im Dezember spruchreife Ausbaugesetz durch Privatpersonen gar nicht und durch Naturschutzverbände - wenn überhaupt - nur sehr schwierig zu kippen, machte Wilms den Autobahngegnern wenig Hoffnung. Theoretisch könnte erster Spatenstich schon 2017 sein. Aber selbst dann könnten noch Jahre bis zum Baubeginn vergehen. „Das habe ich oft genug erlebt“, sagte die Grüne. Werden aber die ersten Autobahn-Kilometer anfinanziert, heißt es gern: „Jetzt haben wir angefangen, also bringen wir es auch zu Ende“, erklärte Wilms.

Ob eine Autobahn verkehrspolitisch Sinn macht, sei nebensächlich. Die A 20 bei Rostock etwa sollten „laut Prognose 15.000 bis 18.000 Autos täglich nutzen. Tatsächlich sind es 9500“, sagte Wilms. Auch dass volkswirtschaftlich der B-4-Ausbau besser sei als der A-39-Neubau, spiele in Berlin keine Rolle, so Wilms. Die voraussichtlichen Kosten für die A 39 liegen bei 1,1 Milliarden.

rn

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