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Boldecker Land Zentimeterarbeit mit Traktor und Pflug
Gifhorn Boldecker Land Zentimeterarbeit mit Traktor und Pflug
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14:08 24.08.2015
Leistungspflügen in Barwedel: Die Wertungrichter Christian Esser (v.l.), Wilhelm Ziegenbein und Klaus Burgstaller messen die Pflugtiefe bei Helmut Tesch. Quelle: Jochen Dürheide
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Das Organisationsteam um Britta Pohlmann Schulz und Jens Halbach freute sich über mehr als 250 Besucher, die sich an der von Familie Klopp zur Verfügung gestellten Ackerfläche „Langeneische“ einfanden.

Es gab Oldtimer-Trecker zu sehen, darunter Marken wie Deutz, Fendt oder Hanomag. Sechs Teilnehmer hatten sich mit ihren alten Traktoren zum Leistungspflügen angemeldet.

„Mir geht das Herz auf“, sagte Dieter Jütte (80) aus Danndorf beim Anblick der alten Landmaschinen. Er selbst sei stolzer Besitzer eines Ford Dexter Special aus dem Jahr 1954.

Während die Fahrer mit ihren Trecker-Oldtimern Furchen durch das Erdreich zogen, schauten die Wertungsrichter aufmerksam zu: Klaus Burgstaller, Christian Esser und Wilhelm Ziegenbein ermittelten mit dem Zollstock die Pflugtiefe und protokollierten die Werte. „Und auch auf die Gleichmäßigkeit des Pflugbildes legen wir großen Wert“, so die Wertungsrichter. Den Zuschauern wurde an diesem Tag viel geboten. So hatten die Tüftler Otto Troppmann Winfried Ruloffs ihren Zorge Normag „Musik-Traktor“ mitgebracht. Norbert Buchmann zeigte, wie mit einer alten Bandsäge mit Riemenantrieb früher Holz gesägt wurde. „Die hat geschätzte 100 Jahre auf dem Buckel“, sagte er.

Passend zum Tag des Leistungspflügens gab es deftiges Essen: Aus der Feldküche der Landmaschinenfreunde servierten Sabine und Hermann Klopp selbst zubereiteten Erbseneintopf.

Boldecker Land. „Es ist diffizil“, sagt Werner Hanisch, Amtsleiter der Samtgemeindeverwaltung, über das vom Rat beschlossene Vorhaben, im Kindergarten Osloß eine Integrationsgruppe einzurichten. Ob und wann es möglich ist, sei „völlig offen“.

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Osloß. Das Boldecker Land hat zurzeit 31 Asylbewerber aufgenommen - alle in Osloß. Dort hat die Gemeinde ein zentral gelegenes Haus gekauft und an den Landkreis vermietet. Der Platz reicht allerdings nicht: „Im September müssen wir weitere 65 Flüchtlinge aufnehmen“, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier.

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Osloß. Vor allem die künftigen Nachbarn nutzten das Angebot des Osloßer Rates, die Pläne für das Pflegeheim (AZ berichtete) anzusehen. Das Echo war positiv, nur die Brache auf dem hinteren Grundstück bereitet Sorgen.

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