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Wohnen am Golfplatz: Kreisel muss größer werden

Baugebiet in Bokensdorf Wohnen am Golfplatz: Kreisel muss größer werden

Die schier unendliche Geschichte um die Erschließung des Neubaugebiets „Wohnen am Golfplatz“ in Bokensdorf geht weiter: Der Erschließungsträger WAG berichtete am Mittwoch im Gemeinderat über den aktuellen Sachstand – insbesondere in Sachen Kreisel und Straßenbeleuchtung gab es wieder einmal schlechte Nachrichten.

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Bokensdorf: Der geplante Kreisel am Baugebiet „Wohnen am Golfplatz" muss vergrößert werden. Der Gemeinderat diskutierte darüber.
 

Quelle: Burkhard Heuer

Bokensdorf.  In der öffentlichen Sitzung des Bokensdorfer Gemeinderats war am Mittwoch Geschäftsführer Helmut Dohrau vom Erschließungsträger WAG zu Gast, um über den aktuellen Sachstand zu informieren. Besonders gute Nachrichten hatte er nicht zu überbringen. So müssen die Bewohner weiterhin auf die Straßenbeleuchtung warten, weil wichtige Bestandteile der Lampen fehlen. Zudem sollen die Planungen für den Kreisel Osloßer Weg/Kirchweg/Weyhäuser Straße (K 28) noch einmal überarbeitet werden.

Grund ist eine Anweisung der Verkehrsbehörde des Landkreises. Den Gifhornern ist der bisher geplante Radius des Kreisels zu gering, eine Vergrößerung wird vorgeschrieben. „Damit verbunden sind allerdings auch Grundstücks-Zukäufe, die bisher nicht realisiert werden konnten“, berichtete Dohrau. Dem Gemeinderat indes gefiel der größere Kreisel ganz und gar nicht. Er befürchtet, dass die neuen Radien zu schnellerem Fahren einladen.

Immer flammten im Dialog zwischen Politikern und Erschließungsträger die Streitigkeiten aus der Vergangenheit auf. Gaylord Mahn (BBB), selbst Anwohner am Golfplatz, sprach von schweren Versäumnissen: Vor allem die neuerlichen Verzögerungen bei der Straßenbeleuchtung sorgten für viel Ärger in der Anwohnerschaft. Während Mahn dies mehrfach in scharfer Form vortrug, zeigte sich Dohrau nicht gewillt, an dieser Stelle erneut Schelte einzustecken. Mehrmals betonte er, die Sitzung verlassen zu wollen, blieb dann aber doch. So erfuhr der Gemeinderat zumindest, dass sich die WAG bis Weihnachten um eine provisorische Beleuchtung bemühen wolle.

Grundsätzlich sprach Helmut Dohrau allerdings von einer guten Zusammenarbeit mit der Firma, die man neu für die Erschließungsarbeiten hat gewinnen können. „Mit der Strabag klappt es gut“, sagte Dohrau. Unvermeidbar allerdings seien Verzögerungen diverser Erdarbeiten auf Grund der immensen Niederschläge diesen Jahres.

Von Burkhard Heuer

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