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Boldecker Land Ärger wegen Teil-Sanierung der B 188
Gifhorn Boldecker Land Ärger wegen Teil-Sanierung der B 188
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20:00 25.01.2019
„Das rumpelt“: Durch die Sanierung von Teilstücken der B 188 zwischen Osloß und Weyhausen sind spürbare Absätze in der Fahrbahn entstanden. Quelle: Jörg Rohlfs 2
Weyhausen

„Da wo es nötig ist, passiert nichts“, verweist Kose auf den schlechten Zustand der Bundesstraße im Zuge der Ortsdurchfahrt Weyhausen. „Jetzt sind Absätze in der Fahrbahn, die vorher nicht da waren. Und das rumpelt, wenn man drüberfährt“, beschreibt Klose den Missstand. Sie sei „enttäuscht“ von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – nicht allein wegen des Rumpelns, sondern weil sie solche aus ihrer Sicht überflüssigen Arbeiten ausführen ließe und die Gemeinde derweil seit mehr als zehn Jahren auf die Innerortssanierung warte: „Bei Regen fährt man da Wasserski wegen der Spurrinnen.“

„Wir mussten kurzfristig flicken“

„Wir mussten kurzfristig flicken, weil die Fahrbahn an den Stellen schon so ausgefahren war, das sie im Winter drohte zu brechen“, erklärt Henning Schwägermann, Fachbereichsleiter bei der Landesbehörde. Die entstandenen, etwa einen Zentimeter hohen Absätze seien fertigungsbedingt. Sie würden dank des Einbaus von vergleichsweise weichem Material mit der Zeit wieder verschwinden und den vorhandenen Spurrinnen anpassten.

Planfestellungsverfahren stockt

Und: „Wir warten noch immer auf den Planfeststellungsbeschluss für den Radweg zwischen Osloß und Weyhausen“, nennt Behörden-Chef Bernd Mühlnickel den Grund, weswegen nicht gleich „vollflächig“ saniert worden sei. Zudem wisse man, dass die Ortsdurchfahrt „seit Jahren unter aller Kanone“ sei. Das schon „zu lange laufende Planfeststellungsverfahren“, das den Weg für die Sanierung samt – samt neuer Nebenanlagen und Radweg – freimache, stocke aufgrund von gemachten „Einwendungen“, die Mühlnickel derzeit nicht näher erläutern könne. Man werde indes in naher Zukunft mit der Gemeinde Weyhausen „Gespräche führen, um zu gucken, wie es in dieser Sache weiter gehen kann“.

Von Jörg Rohlfs

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