Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Weniger Rehe bei Wildunfällen getötet

Versammlung beim Hegering Boldecker Land Weniger Rehe bei Wildunfällen getötet

Die blauen Reflektoren zeigen Wirkung: Im vergangenen Jahr wurden im Gebiet des Hegerings Boldecker Land weniger Rehe bei Wildunfällen getötet. Zudem wurde Bernd Gose mit dem Goldenen Bruch ausgezeichnet und Jungjäger wurden im Hegering begrüßt. Weiteres Thema: Probleme durch Nutrias.

Voriger Artikel
LF 10 für Jembker Wehr könnte in Januar kommen
Nächster Artikel
Theatergruppe Barwedel zeigt Schwank mit bissiger Kritik

Jägerbriefe und Brüche werden übergeben: René Gose (v.l.), Holger Hansmann, Joël Ritter, Lukas Fahr, Henry Gose, Bernd Gose, Michael Siemer und Wulf Lepke.

Quelle: Joachim Dürheide

Boldecker Land/Barwedel. Bei der Hegeschau des Hegerings Boldecker Land in Barwedel hatten die Jäger auf einer langen Wand die Gehörne aufgehängt. Übersichtlich aufgeteilt nach den einzelnen Revieren, konnte die aus Michael Plonus, Kai Bannier (beide Hegering Brome) und Eckhardt Horstmann (Hegering Ehra) zusammengesetzte Bewertungskommission die besten Brüche bestimmen.

Plonus als Sprecher der Bewertungskommission sagte: „Heute standen 107 Rehkronen zur Bewertung an. Die Gehörne sind anständig zurechtgemacht und sauber präsentiert worden. Darunter sind auffallend viele alte Böcke. Wir haben weniger verunfalltes Rehwild registriert. Die Vermutung liegt nahe, dass die von der Jägerschaft an den Straßenbegrenzungspfählen angebrachten blauen Reflektoren ihren Beitrag dazu geleistet haben.“

Mit dem goldenen Bruch zeichnete er Bernd Gose (Revier Bokensdorf) für das beste Gehörn (sechsjähriger Rehbock mit 388 Gramm Gehörngewicht) aus. Der silberne Bruch (fünfjähriger Rehbock mit 384 Gramm) ging an Wulf Lepke (Revier Bokensdorf); der bronzene Bruch (sechsjähriger Rehbock mit 367 Gramm) ging an Frank Weihrauch (Revier Weyhausen).

Einmal mehr ging Hegeringleiter Holger Hansmann auf die Thematik Nutria ein. Und auch der Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn, Ernst-Dieter Meinecke, nahm dazu Stellung: „Nutrias vermehren sich rasend schnell. Sie richten große Schäden an Uferböschungen an. Der Landkreis Gifhorn hat dies erkannt und stellt uns seine Unterstützung in Form der Anschaffung von 40 Fallen für vier stark betroffene Bereiche im Kreis in Aussicht.“ Hansmann erklärte, „dass wir zehn Fallen als Dauerleihgabe abnehmen würden und schlagen gleichzeitig vor, diese im Revier Weyhausen einzusetzen.“

Die Jägerprüfung haben Joël Ritter (Barwedel), Lukas Fahr, René Gose und Henry Gose (alle Bokensdorf) bestanden. Hegeringleiter Hansmann übergab ihnen die Jägerbriefe.

Von Joachim Dürheide

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boldecker Land

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr