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Was passiert mit riesigem Schutthügel?

Osloß Was passiert mit riesigem Schutthügel?

Osloß. Vor allem die künftigen Nachbarn nutzten das Angebot des Osloßer Rates, die Pläne für das Pflegeheim (AZ berichtete) anzusehen. Das Echo war positiv, nur die Brache auf dem hinteren Grundstück bereitet Sorgen.

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Noch sieht das Grundstück chaotisch aus: Während vorne an der Hauptstraße das Seniorenwohnheim geplant ist, wird das hintere Areal mit dem hohen Schuttberg brach liegen bleiben.

Quelle: Christina Rudert

Die Lindhorst-Gruppe hat nur die vordere Fläche gekauft, auf der der abgerissene Bauernhof stand. Hinten liegt noch ein sechs Meter hoher Schutthügel, unmittelbar vor den Fenstern des benachbarten Wohnblocks. Und das Unkraut wuchert ungebremst. „Es ist eine Vereinbarung geplant, dass auch das hintere Grundstück eine vernünftige Optik bekommt“, versprach Bürgermeister Jens Dürkop. „Ich vermute, dass der hintere Bereich mit eingezäunt und unter Umständen auch mit gepflegt wird.“ Sollte das nicht der Fall sein, „werden wir eine andere Lösung suchen“.

Die Optik des Neubaus interessierte ebenfalls: „Ob die Fassade verputzt oder verklinkert oder in Fachwerk gehalten wird, steht noch nicht fest“, verwies Dürkopf darauf, dass die Pläne erst erste Entwürfe seien.

80 Wohn- und Pflegeplätze will die Lindhorst-Gruppe gemeinsam mit Plan- und Bauwerk bis Ende 2016 errichten, im Erdgeschoss ist eine Demenzpflegegruppe für 19 Bewohner vorgesehen, die übrigen Plätze verteilen sich auf fünf Pflegewohngruppen. Der Keller beherbergt Küche und Wäscherei, die Zimmer verteilen sich auf Erdgeschoss und Obergeschoss, das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut.

„Die Gemeinde begrüßt dieses Projekt“, betonte Dürkop. Dass der Landkreis im Boldecker Land keinen Bedarf an Pflegeplätzen, sondern eher an einer Tagespflege sieht, wundert ihn. „Dafür hätten wir im Neubaugebiet aber auch eine Sonderfläche - wenn sich ein Investor findet, bieten wir das auch gerne an.“

tru

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