Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Wall fürs Baugebiet und Abschied vom Glöckner

Gemeinderat in Osloß tagt Wall fürs Baugebiet und Abschied vom Glöckner

Über zwei Baugebiete, Maßnahmen am Bauhof und den Haushalt beriet am Dienstag der Gemeinderat in Osloß. Dabei wurde klar: Nicht alles läuft so, wie sich die Politiker das vorstellen. Und spätestens im kommenden Jahr benötigt die Gemeinde auch einen neuen Glöckner.

Voriger Artikel
Kinder sind mit Spaß bei der Sache
Nächster Artikel
Unfall auf B 248 bei Jembke

Osloß: Der Gemeinderat tagte und handelte die Tagesordnungspunkte zügig ab – auch wenn es nicht nur Erfreuliches zu berichten gab.

Quelle: Burkhard Heuer

Osloß. Finanzausschuss-Vorsitzende Andrea Sammann hatte wenig Erfreuliches mitzuteilen. Der Haushalt für die Gemeinde Osloß schließt 2017 mit einem Defizit von 254.000 Euro. Weil die Gemeinde erhöhte Umlagen sowohl an die Samtgemeinde als auch an den Kreis entrichten muss, bleibt den Politikern vor Ort trotz eines Gesamtetats von 1,7 Millionen Euro ausgesprochen wenig Spielraum für eigene Investitionen. Das wurde deutlich in den Beratungen über Straßensanierungen und bei der dringend notwendigen Befestigung des Bauhofes. Damit Maschinen hier einigermaßen vernünftig bewegt werden können, sollte des Areal in der Oberen Bergstraße befestigt werden. Pflasterung oder Mineral mit Schotter? Eine Entscheidung soll erst in der nächsten Sitzung fallen.

Baugebiete: Behörde will drei Meter hohen Wall

Überall wird gebaut. Auch in Osloß, wo „Vor dem Hagen“ und „Über dem Scharrbusch“ zwei Baugebiete realisiert werden. Im Rat hörte man mit Erstaunen, dass „Vor dem Hagen“ die Naturschutzbehörde den Bauherren eine durchaus hohe Hürde gesetzt hat: Drei Meter hoch soll ein Wall zum benachbarten Waldgrundstück sein. Das Argument: Wildtiere könnten sonst durch den Lichtschein aus den Häusern beeinträchtigt werden. Das Murren im Publikum dokumentierte, dass nicht jeder die Gedankengänge der Naturschutzexperten nachvollziehen konnte.

In Arbeit ist das zweite Baugebiet „Über dem Scharrbusch“. Hier wurde der Flächennutzungsplan geändert. Was weiter geschieht, steht noch in den Sternen: Jedenfalls sei nicht geplant, einen Generalinvestor für Erschließung und Häuser zu engagieren. Nils Dieckmann plädierte dafür, vor allem jungen Osloßer Familien hier die Möglichkeit zum Bauen oder Kaufen einzuräumen.

Glöckner von Osloß geht in den Ruhestand

Wenn die Dienste von Werner Matthey notwendig werden, dann ist das bereits seit Jahrzehnten mit tiefer Trauer und vielen Tränen verbunden: Der 78-Jährige läutet in Osloß seit fast 40 Jahren die Glocke der Friedhofskapelle. Seit beinahe 40 Jahren versieht er darüber hinaus die Aufgabe des Totengräbers.

Nun allerdings scheint sich die Ära Werner Matthey dem Ende zuzuneigen. Er hat angekündigt, den Glockenstrang in andere Hände legen zu wollen. Und um das Ausheben der Grabstelle werden sich die Bestattungsunternehmer kümmern müssen. „Fast 39 Jahre mache ich diesen Job für Osloß“, bestätigte Werner Matthey am Dienstag. „Nun wird man sich nach einem Nachfolger umschauen müssen.“ 40 Jahre maximal will Matthey noch voll machen, um dann endgültig 2018 in den wohlverdienten Ruhestand zu wechseln. Dann muss ein anderer die Totenglocke läuten.

Von Burkhard Heuer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boldecker Land

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Anläßlich der Sicherheitswochen: Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr