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Viertklässler dürfen Küken in den Händen halten

OAB beringt Schleiereulen in Weyhausen Viertklässler dürfen Küken in den Händen halten

Sechs kleine Schleiereulen-Küken sorgten jetzt für Begeisterung bei Weyhäuser Grundschülern. Die kleinen Vögel wurden von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch beringt, die Schüler durften live dabei sein und die flauschigen Eulen sogar einmal in die Hand nehmen.

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Flauschig: Sechs Schleiereulen-Küken wurden von der OAB jetzt in Weyhausen beringt.
 

Quelle: Jörg Rohlfs

Weyhausen.  „Wenn sie irgendetwas mit ihren Krallen machen, lasst sie bloß nicht fallen. Setzt sie einfach ganz schnell auf den Boden“, ermahnten Horst Seeler und seine Mitstreiter von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch (OAB) die Viertklässler der Weyhäuser Grundschule, bevor sie ihnen bei einer Beringungsaktion Schleiereulen-Küken in die Hände legten.

Sechs flauschige, irgendwie niedliche, aber nicht überwältigend hübsche Jungvögel im Alter von drei bis sechs Wochen hatten die Vogelschützer zuvor aus dem von ihnen einst installierten Nistkasten in einer Halle auf dem Anwesen von Friedhelm Mannecke, Im Winkel, geholt. Die Grundschule Weyhausen hatten sie dazu eingeladen. „Im Frühjahr haben wir das Buch ’Die kleine Eule’ gelesen, dann kam die Einladung. Das hat gepasst“, freute sich Lehrerin Ronja Nommensen.

Seeler erzählte den im Schnitt neunjährigen Kindern zunächst einmal viel Wissenswertes über die nachtaktiven Jäger, die über keinerlei Geruchssinn verfügen, allein mit den Ohren ihre Beute aufspüren, ihre Jungen rund drei Monate lang im Nest versorgen und wenn die Lebensbedingungen günstig sind, auch noch ein zweites Mal brüten. Danach gab’s ein kleines schriftliches Wissensquiz zum Gehörten, bei dem die Schüler sich kaum Fehler erlaubten. Dann kam der große Moment, die Küken wurden aus den Baumwolltaschen geholt, in denen sie bis dahin regungslos gelegen hatten – „die stellen sich tot“ – und an die staunenden Kinder weiter gegeben.

Nach Auskunft von Mitstreiter Horst Kügler betreuet, wartet, reinigt und repariert die OAB in der Stadt Wolfsburg, den Landkreisen Helmstedt und Gifhorn sowie in Peine rund 650 Nistkästen für Schleiereulen, beringt Jungvögel und kümmert sich um die Statistik: „Das ist viel Arbeit, wir brauchen noch mehr Leute.“

Von Jörg Rohlfs

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