Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Boldecker Land Viele Hürden für die „I-Gruppe“
Gifhorn Boldecker Land Viele Hürden für die „I-Gruppe“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 23.08.2015
Spielzeug für Kleinkinder: Vor der Einrichtung einer Integrationsgruppe gibt es viele Probleme zu bewältigen.
Anzeige

Anlass für die entsprechende Antragstellung beim Landkreis war, dass neben einem Kind mit besonderem Förderbedarf, das seit Jahren Einzelintegration in der Kita Osloß erfährt, in diesem Jahr ein weiteres Kind mit Beeinträchtigungen bei der Samtgemeinde angemeldet wurde: „Damit ist Einzelintegration nicht mehr möglich, eine I-Gruppe müsste eingerichtet werden“, so Hanisch. Das Prozedere hierfür ist langwierig und ergebnisoffen.

In Frage stehe zum Beispiel, ob eine I-Gruppe „auf dem platten Land“ ins Konzept des Landkreises passe oder ein zentrales Angebot in Gifhorn von Vorteil sei. Zur Klärung müsse eine „Regionalkonferenz“ einberufen werden. Ferner müsse das Gesundheitsamt noch darüber befinden, ob das angemeldete Kind die Kriterien für besonderen Bedarf und Eingliederungshilfe erfülle.

Und schließlich, falls alle anderen Hürden genommen würden, stünde man vor dem nächsten Problem: „Eine Fachkraft mit notwendiger Zusatzausbildung und Qualifikation im hiesigen Raum zu gewinnen, erst recht für eine in diesem Fall angezeigte Teilzeit-Stelle, ist fast aussichtslos“, weiß Hanisch.

Erschwerend komme hinzu, dass das Kind, das bislang in Osloß von einer dieser raren Fachkräfte, einer Zweifach-Mutter in Elternzeit, mit einer Acht-Stunden-Stelle betreut wurde, möglicherweise nächstes Jahr in die Schule wechselt: „Wie soll man einer möglichen Bewerberin diese Perspektive schmackhaft machen?“

jr

Osloß. Das Boldecker Land hat zurzeit 31 Asylbewerber aufgenommen - alle in Osloß. Dort hat die Gemeinde ein zentral gelegenes Haus gekauft und an den Landkreis vermietet. Der Platz reicht allerdings nicht: „Im September müssen wir weitere 65 Flüchtlinge aufnehmen“, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier.

20.08.2015

Osloß. Vor allem die künftigen Nachbarn nutzten das Angebot des Osloßer Rates, die Pläne für das Pflegeheim (AZ berichtete) anzusehen. Das Echo war positiv, nur die Brache auf dem hinteren Grundstück bereitet Sorgen.

15.08.2015

Weyhausen. „Männer können sehr wohl reden - und in vertrauensvoller Atmosphäre sogar zulassen, dass auch andere Standpunkte richtig sein können“, sagt Dietmar Fliegner vom Männergesprächskreis der Auferstehungsgemeinde, der dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen feierte.

14.08.2015
Anzeige