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Viele Hürden für die „I-Gruppe“

Boldecker Land Viele Hürden für die „I-Gruppe“

Boldecker Land. „Es ist diffizil“, sagt Werner Hanisch, Amtsleiter der Samtgemeindeverwaltung, über das vom Rat beschlossene Vorhaben, im Kindergarten Osloß eine Integrationsgruppe einzurichten. Ob und wann es möglich ist, sei „völlig offen“.

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Spielzeug für Kleinkinder: Vor der Einrichtung einer Integrationsgruppe gibt es viele Probleme zu bewältigen.

Anlass für die entsprechende Antragstellung beim Landkreis war, dass neben einem Kind mit besonderem Förderbedarf, das seit Jahren Einzelintegration in der Kita Osloß erfährt, in diesem Jahr ein weiteres Kind mit Beeinträchtigungen bei der Samtgemeinde angemeldet wurde: „Damit ist Einzelintegration nicht mehr möglich, eine I-Gruppe müsste eingerichtet werden“, so Hanisch. Das Prozedere hierfür ist langwierig und ergebnisoffen.

In Frage stehe zum Beispiel, ob eine I-Gruppe „auf dem platten Land“ ins Konzept des Landkreises passe oder ein zentrales Angebot in Gifhorn von Vorteil sei. Zur Klärung müsse eine „Regionalkonferenz“ einberufen werden. Ferner müsse das Gesundheitsamt noch darüber befinden, ob das angemeldete Kind die Kriterien für besonderen Bedarf und Eingliederungshilfe erfülle.

Und schließlich, falls alle anderen Hürden genommen würden, stünde man vor dem nächsten Problem: „Eine Fachkraft mit notwendiger Zusatzausbildung und Qualifikation im hiesigen Raum zu gewinnen, erst recht für eine in diesem Fall angezeigte Teilzeit-Stelle, ist fast aussichtslos“, weiß Hanisch.

Erschwerend komme hinzu, dass das Kind, das bislang in Osloß von einer dieser raren Fachkräfte, einer Zweifach-Mutter in Elternzeit, mit einer Acht-Stunden-Stelle betreut wurde, möglicherweise nächstes Jahr in die Schule wechselt: „Wie soll man einer möglichen Bewerberin diese Perspektive schmackhaft machen?“

jr

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