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Boldecker Land Vermisster Thor ist endlich wieder da
Gifhorn Boldecker Land Vermisster Thor ist endlich wieder da
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00:26 18.12.2014
Freude über Thors Rückkehr: Daniel (v.l.), Heike, Sabrina und Laura Schulze mit ihrer Dogge, die ihnen entlaufen war. Quelle: Dürheide
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„Es war schrecklich. Wir hatten Thor gerade aus Regensburg von einer Frau geholt. Deren Mann, ein amerikanischer Soldat, war in der Türkei ums Leben gekommen. Nun muss sie in eine kleine Wohnung umziehen und zwei ihrer drei Doggen abgeben“, berichtet die 49-jährige Jembkerin Heike Schulze, die gemeinsam mit ihren Kindern Sabrina (24) und Daniel (18) den Hund geholt hatte. Nach fünfstündiger Autofahrt wollte man dem zweijährigen Rüden in der Feldmark noch einmal Auslauf gönnen - und weg war er.

Fünf Tage war er unterwegs, wurde immer mal wieder gesichtet: „Von Tappenbecker Jägern, anderen Hundebesitzern, von der Polizei - alle haben versucht zu helfen“, so Schulze. Aber einfangen ließ sich Thor nicht. Erschwerend kam hinzu, dass er oft an einer viel befahrenden Straße lief und den Verkehr gefährdete. Über den Tierschutz wurde der Kontakt zu Heino Krannich hergestellt: dem bundes- und europaweit führenden Experten in Distanznarkose, der im November bereits bei der Narkotisierung eines Hundes in Knesebeck erfolgreich war (AZ berichtete).

Am Sonntag war es auch für Thor so weit: Bereits eine Stunde nach Eintreffen am letzten Sichtungspunkt des Hundes setzte Krannich in einer Feldscheune bei Thor den ersten Pfeil. „Aber er lief noch weiter“, so Schulze. Nach dem zweiten Treffer schlief er. „Uns fiel ein Stein vom Herzen, ein Weihnachtswunder ist in Erfüllung gegangen.“ Jetzt bekommt Thor ein ordentliches Geschirr „und bleibt erstmal drei Wochen lang an der Leine“, sagt Schulze.

jr

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