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Unwetter spült Sand auf Privatgrundstücke

Ärger an Oslosser Seniorenheim-Baustelle Unwetter spült Sand auf Privatgrundstücke

„Wir leben jetzt hier auf einer Sandbank, und keiner fühlt sich zuständig oder macht was“, ärgert sich Maren Reinecke: Beim Starkregen am vergangenen Donnerstag ergoss sich vom angrenzenden Seniorenheim-Baugrundstück ein Wasser-Sand-Gemisch auf ihr Grundstück am Wiesengrund und drückte bei ihr sowie zwei weiteren Anliegern in separat stehende Wirtschaftsgebäude.

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Osloß: Der Starkregen hat Sand von der Baustelle des Seniorenheims auf Nachbargrundstücke geschwemmt.

Quelle: privat

Osloss. „Wir leben jetzt hier auf einer Sandbank, und keiner fühlt sich zuständig oder macht was“, ärgert sich Maren Reinecke: Beim Starkregen am vergangenen Donnerstag ergoss sich vom angrenzenden Seniorenheim-Baugrundstück ein Wasser-Sand-Gemisch auf ihr Grundstück am Wiesengrund und drückte bei ihr sowie zwei weiteren Anliegern in separat stehende Wirtschaftsgebäude.

Erst kurz vorher sei nebenan „sehr hoch Sand aufgeschüttet und nicht verdichtet“ worden. Die Notfallnummern bei Baufirma und Investor seien alle nicht erreichbar gewesen, so Reinecke, die darauf hin die Ortswehr um Hilfe bat. „Die haben Sonntag provisorische Sperren aufgestellt. Die Rechnung dafür bekommt die Firma.“

Bei einem Ortstermin Anfang der Woche mit einem Vertreter der Lindhorst-Gruppe, die den Bau projektiert, sei „immer noch keine Lösung“ in Aussicht gestellt worden. Deshalb habe sie sich an die zuständige Behörde beim Landkreis gewandt und einen Baustopp gefordert: „Sonst werde ich die Polizei einschalten.“

Lindhorst-Projektmanager Rainer Schmitz räumte auf AZ-Anfrage ein, dass „bei den unwetterartigen Regenfällen auch von unserem Grundstück Wasser“ zu den Nebenliegern geflossen sei. Mitverantwortlich für die Folgen sei aber auch die „abschüssige Hauptstraße und die höher liegenden Grundstücke gegenüber“. In den nächsten Tagen würden zu der Situation Gespräche geführt mit der Gemeinde und den Wolfsburger Entwässerungsbetrieben.

Der Vorfall bei den Nachbarn sei der Versicherung gemeldet worden. „Die wird auf die Betroffenen zugehen“, so Schmitz. Außerdem würden „Maßnahmen getroffen, damit so etwas nicht mehr passiert“.

Von Jörg Rohlfs

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