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Trotz aller Trauer: Gute Stimmung bei der Abschiedsparty der Wild Vikings

Vereinsheim im Laischeweg in Weyhausen mangels Besucher nicht mehr tragbar Trotz aller Trauer: Gute Stimmung bei der Abschiedsparty der Wild Vikings

Ein letztes Mal wurde im Vereinsheim der MC Wild Vikings zünftig gefeiert – aber ein dicker Wehmutstropfen schwang bei der Abschiedsparty mit. Acht Jahre lang hatten die Wild Vikings das über 300 Quadratmeter große Gebäude im Laischeweg ihre Clubheimat genannt. Jetzt geht diese Ära zu Ende, das Gebäude war zum Schluss mangels Besucher für den Club finanziell nicht mehr tragbar.

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Trotz aller Trauer um das Vereinsheim herrschte gute Stimmung: Besucher trugen zünftige Lederkutten, Alkohol floss reichlich, und zur Stärkung gab es Bratwurst vom Grill und Erbsensuppe.

Quelle: Maren Kiesbye

Weyhausen. Ein letztes Mal wurde im Vereinsheim der MC Wild Vikings zünftig gefeiert – aber ein dicker Wehmutstropfen schwang bei der Abschiedsparty mit. Acht Jahre lang hatten die Wild Vikings das gut 300 Quadratmeter große Gebäude im Laischeweg ihre Clubheimat genannt. Jetzt endet diese Ära, das Gebäude war mangels Besucher für den Club finanziell nicht mehr tragbar.

Seit 2009 wurde hier in jedem Jahr die Biker-Saisoneröffnung mit dem „Wild Iron Run“ gefeiert und immer im November der Clubhaus-Geburtstag. Außerdem veranstalteten die Vikings monatlich einen Club-Abend sowie ein Biker-Frühstück. „Es sind leider nicht mehr genügend Besucher gekommen, um die Miete für das Clubheim abzudecken“, erklärte Vikings-Präsident Christian K. „Eine Entscheidung musste her, wir haben sie getroffen – aber wir sind schon alle traurig um unser Clubhaus.“ Der Wild Vikings-Club an sich bleibt bestehen: „In letzter Zeit waren wir eher Clubhausbetreiber, die nebenher ein bisschen Motorrad fahren und nicht umgekehrt, das Organisatorische hat einfach Überhand genommen“, erzählt Vize-Präsident Sascha Krämer. „Das soll sich wieder ändern, wir wollen mehr unterwegs sein, zum Beispiel befreundete Clubs besuchen.“

Auch einige der Vikings-Bestände wurden gegen freiwillige Spenden an den Mann gebracht: Kühlschränke, Betten, T-shirts und Biker-Schmuck. „Wir werfen Ballast ab“, so Krämer. „Aber die große Holztheke behalten wir, die wird eingelagert. Vielleicht gibt es ja mal wieder ein neues Clubhaus, dann können wir sie wieder einbauen.“

Von Maren Kiesbye

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