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Sofort-Maßnahmen - und ein Neubau als Alternative?

Weyhausen Sofort-Maßnahmen - und ein Neubau als Alternative?

Boldecker Land. „Die Maschinerie ist angelaufen“, erklärte Bürgermeisterin Anja Meier bei der Samtgemeinderatssitzung am Dienstag im Hinblick auf die Beseitigung diverser, zum Teil gravierender Schäden am Gebäude des Kindergartens in Weyhausen.

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Sanierungsfall: Unter anderem sind auch die äußeren Tragbalken des Kindergartens Weyhausen an ihren Enden morsch und wurden bereits abgestützt.

Quelle: Jörg Rohlfs

Die WGW hatte auf Elternwunsch das Thema auf die Tagesordnung gehievt, um die „Baufälligkeit“ des Objekts aufzuzeigen, wie Thomas Lang erläuterte. Unter anderem regne es durchs Dach und tragende Balken seien „zur Hälfte weggefault“.

Laut Anja Meier wurde vom Planungsbüro, das auch die Sanierung des mit der Kita verbundenen Dorfgemeinschaftshauses begleitet hatte, eine Prioritätenliste erstellt, „die nun zügig abgearbeitet wird“. So wurden gestern vom Bauhof besagte Balken mit einer Holzkonstruktion unterstützt - obgleich ein Statiker dem Gebäude Standsicherheit bescheinigt habe.

Grundsätzlich sollten die Sanierungsmaßnahmen „klein gehalten werden“, da noch zu klären sei, ob ein Neubau die bessere Alternative ist.

Debatte um die Oberschul-Mensa

Für längere Diskussionen sorgte der Vertragsentwurf über die Betriebsführung der künftigen Oberschul-Mensa, über die auch die Kitas mit Mittagessen versorgt werden sollen (AZ berichtete). Obzwar Haupt- und Bauamtsleiter Marco Lamcke „eine Lanze“ für den Vertrag brach - „er ist gut“ - wurde er am Ende mit knapper Mehrheit in den Samtgemeindeausschuss geschoben, da der Vertrag „unzulänglich“ sei (Harry Sack, WBL), „nicht ausformuliert“ (Volkhard Widdecke, WBL) und es „Beratungsbedarf“ gebe (Kerstin Preuß, SPD).

Bemängelt wurde auch die geplante pauschale Subventionierung des Essens durch die Samtgemeinde: „Nur wer ihn wirklich braucht, sollte einen Zuschuss bekommen“, so Siegfried Schink (WBL).

jr

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