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Sechs Mädchen wagen den Babytest

Oberschule Weyhausen: Babyprojekt „Ready For Life“ Sechs Mädchen wagen den Babytest

Sechs Teilnehmerinnen zählte in diesem Jahr das Baby-Simulatorenprojekt „Ready For Life“ an der Oberschule. Alle sechs waren am Ende der Woche ziemlich übermüdet, aber um einige Erfahrungen reicher. Und jedes der 15- oder 16-jährigen Mädchen zog seine eigenen Schlüsse daraus.

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Infos und schlaflose Nächte: An der Oberschule Weyhausen wurde in der vergangenen Woche ein Baby-Simulatoren-Projekt „Ready For Life“ angeboten.

Quelle: Jörg Rohlfs

Weyhausen. So soll es auch sein: „Wir wollen die Teilnehmer nicht abschrecken, nicht verhindern oder fördern, dass sie später mal Babys bekommen, sondern helfen, dass sie diese Entscheidung bewusst und selbstbestimmt treffen“, erläutert die Samtgemeinde-Jugendpflegerin Gabi Knerr, die das Projekt gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Jenni Drees betreute.

Auch die Vermittlung von Wissen stand auf dem „Stundenplan“: von den Gefahren von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Zusammenhang mit dem Kinderkriegen bis zum Wickeln oder Beratungsangeboten zum Thema Schwangerschaft. „Aber es geht nicht ums Auswendiglernen, sondern darum, sich mit dem Thema zu beschäftigen“, so Knerr. Und in der Tat bestätigten die Teilnehmerinnen, dass sie sich „aufgeklärt und informiert“ fühlten.

Aber auch müde und gereizt nach vier mehr oder weniger schlaflosen Nächten mit den programmierten Baby-Puppen. Zwar oft, aber eben nicht nur aufs Schreien zwecks Bedürfnisbefriedung programmiert, sondern - bei pfleglicher Behandlung - auch auf Äußerungen der Zufriedenheit, was bei den Probandinnen durchaus „liebevolle Gefühle“ weckte.

Nur eine erklärte am Ende denn auch, sie habe sich „vorher und jetzt immer noch nicht“ vorstellen können, ein Kind zu bekommen. Die übrigen schon, waren aber unterschiedlicher Meinung, wann dafür der beste Zeitpunkt in ihrem Leben sein würde: „ganz, ganz spät“ oder doch besser „nicht zu spät“?

jr

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