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Schrill, schräg und friedlich: Hunderte beim Schlagermuuv

Weyhausen Schrill, schräg und friedlich: Hunderte beim Schlagermuuv

Weyhausen. Was war das für ein Hin und Her um Weyhausens Schlagermuuv! Letztlich waren die Sorgen wohl unbegründet, denn ein paar Hundert farbenfroh kostümierte Partyfreunde feierten am Samstag friedlich die coolste mobile Disco der Region - dank des 11er-Rates um Heiner Tuchtenhagen.

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Schrill und schräg, farbenfroh und friedlich: Dank des 11er-Rates erlebten Weyhausen, das Boldecker Land und die Region am Samstag die zweite Auflage des schon jetzt kultverdächtigen Schlagermuuvs.

Quelle: Ron Niebuhr (2)

Der Tross aus kunterbunt geschmückten Wagen mit tanzenden und singenden, johlenden und grölenden Passagieren startete am Schützenheim. Den Fahrzeugen - vom kleinen Rasenmähertrecker bis zum ausgewachsenen Sattelschlepper war alles dabei - folgten Massen stets gut gelaunter Schlagerfans, mal schrill, mal schräg ge- und verkleidet. Im Schneckentempo bahnte sich die Meute ihren Weg, beschallte kräftig das südliche Weyhausen.

Der 11er-Rat freute sich, dass der Schlagermuuv trotz des Hickhacks im Vorfeld dermaßen viele Teilnehmer ins Dorf zog. Keine 5000, wie von der Samtgemeinde zeitweise befürchtet, aber immerhin mehrere Hundert. Tuchtenhagens ausdrücklicher Dank ging daher an den Landkreis, insbesondere an Evelin Wißmann, Sabine Rahn und Bastian Schierhorn: „Sie haben sich von der Panik der Samtgemeinde nicht anstecken lassen“, lobte Tuchtenhagen.

Das freute auch die Zuschauer am Streckenrand. Das Verbot der im Anschluss geplanten Schlagerparty bedauerten sie dagegen sehr: „Kein Weihnachtsmarkt, kein Schützenfest mehr. Was gibt es hier denn noch?“, ärgerten sich Brigitte und Dietmar Paul sowie Axel Kowalewski. Wenn Vereine wie der 11er-Rat doch mal etwas machen wollten, schiebe die Samtgemeinde einen Riegel vor. Und vor allem: „Vier Tage vorher! Was denken die sich dabei? Bands, Security und Getränke — das war doch sicher alles schon bestellt“, sagten die drei. Nie und nimmer wäre die Party aus dem Ruder gelaufen, denn: Schlagerfans seien friedlich.

rn

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